Samstag, 26. September 2015

Wahlanleitung: Michael Sarbach in den Nationalrat

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu wählen. Dankbar bin ich natürlich bereits schon für eine Stimme. Trotzdem möchte ich noch auf andere Varianten aufmerksam machen.

Gut zu wissen:
Sofern eine vorgedruckte Liste verwendet, oder auf der leeren Liste eine Listennummer mit Bezeichnung eingetragen wird, zählen auch die leeren Linien als sogenannte Zusatzstimmen (auch Listenstimmen genannt). Diese sind enorm wichtig, denn zuerst wird ermittelt, wieviele Listenstimmen welche Liste gemacht hat. Danach werden die Mandate pro Liste (bzw. pro Listengruppe bei Listenverbindungen) verteilt. Erst dann ist wichtig, wieviele Stimmen die einzelnen KandidatInnen haben. Jeder Kandidat kann maximal 2 Stimmen bekommen; es darf nur 1 Wahlzettel abgegeben werden. Auf der leeren Liste muss mindestens ein Kandidatennamen stehen. Man kann die KandidatInnen auf den vorgedruckten Listen auch streichen.


Michael Sarbach wählen - die Varianten:

1) Am meisten habe ich persönlich davon, wenn du die leere Liste nimmst, die Listennummer 11 (mit Bezeichnung "GRÜNE - Hauptliste) einträgst und "Michael Sarbach, 1981, Wil" zwei Mal draufschreibst. Meine Kandidatennummer ist 11.04). Die restlichen Linien leer lassen, denn das hilft den Grünen, den einzigen Sitz zu halten - was ja eine Voraussetzung ist, dass ich gewählt werden kann oder später nachrücken könnte. 

2) Liste 11 einwerfen und Michael Sarbach zusätzlich noch einmal eintragen, damit ich 2 Stimmen bekomme. Dafür musst du mindestens einen Kandidaten / eine Kandidatin streichen. 

3) Michael Sarbach zwei Mal auf die leere Liste schreiben und mit weiteren KandidatInnen deiner Wahl ergänzen. So kannst du dir eine eigene Liste mit KandidatInnen aus verschiedenen Parteien und Listen zusammenstellen. Gut wäre es, wenn du als Listennummer die Nummer 11 einträgst. Allfällige leere Linien gehen dann als Listenstimme zu meiner Liste.

4) Du bevorzugst eine andere Partei und möchtest mich trotzdem unterstützen? Das ist natürlich auch möglich. "Michael Sarbach, 1981, Wil" (Kandidatennummer 11.04) zwei Mal auf eine andere Liste deiner Wahl schreiben. Allenfalls müssen dafür andere KandidatInnen gestrichen werden.

...und am allerwichtigsten: VIELEN HERZLICHEN DANK FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG!


Freitag, 25. September 2015

Schule 2020 & Kathi Vertrag: Mein Votum im Parlament

Sehr geehrter Herr Parlamentspräsident, geschätzte Kolleginnen und Kollegen Stadtparlamentarierinnen und Stadtparlamentarier, Stadträtinnen und Stadträte, geschätztes Publikum auf der Tribüne und geschätzte Medienschaffende

Wir befinden uns mitten in einer Kathi-Diskussion, was zugegebenermassen leider auch zu erwarten war. Ich plädiere aber dafür, dass wir dabei nicht aus den Augen verlieren, was heute eigentlich diskutiert werden sollte.

Der heute erschienene Zeitungsartikel fasst das Ziel dieser Vorlage treffend zusammen: "Das Projekt Schule 2020 umfasst eine vertiefte Analyse des Bildungsplatzes Wil, bei der alle wesentlichen Einflussfaktoren berücksichtigt werden. Der Bildungsstandort soll neu positioniert werden. Aus diesem Grund sind die strategische Ausrichtung der Schule, die Schulraumplanung sowie ein Oberstufenkonzept inklusive Kathi Bestandteil des Projekts."

Gemäss Medienmitteilung der Stadt vom 18.12.2014 sollen alle Oberstufen inklusive das Kathi in „geeigneter Weise“ in einen betont ergebnisoffenen Konzeptionsprozess einbezogen werden. Bis das Gesamtkonzept und somit auch das Oberstufenkonzept vom Parlament verabschiedet wird, soll als Übergangsregelung ein – ausdrücklich befristeter - Zusatzvertrag zwischen der Stadt Wil und dem Stiftungsrat St.Katharina abgeschlossen werden. Hauptanlass für diesen „Nachtrag 1“ ist Gemeindevereinigung und die damit verbundene notwendige Erneuerung aller Verträge und Reglemente.

Vielleicht wird das Kathi in Zukunft weiterhin nur Sekundarmädchen beschulen, vielleicht auch Realmädchen, vielleicht auch Sekundar- und/oder Realknaben, vielleicht werden sogar gemischte Klassen geführt werden. Ebenso offen ist die Ausrichtung der anderen Oberstufen und wie viele Schulhäuser überhaupt nötig sind. Dazu soll und kann heute nichts gesagt werden. In einem ergebnisoffenen Prozess ist eben alles möglich.

Wichtig ist vor allem, dass diese Diskussionen zum richtigen Zeitpunkt stattfinden – und das ist genau der Punkt: Jetzt ist meiner Ansicht nach der falsche Zeitpunkt.

Den meisten vorliegenden Anträgen kann ich durchaus Sympathie abgewinnen – insbesondere fordere ich den Stadtrat dazu auf, endlich die Karten offen zu legen, wie die Zuteilung während der Übergangszeit konkret geschehen wird. Diese wesentliche Information darf den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern nicht vorenthalten werden. Auch spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, dass das Schulratspräsidium im Stiftungsrat vertreten sein soll.

Für mich müssen diese und weitere Aspekte aber in die Diskussion bezüglich Schulordnung einfliessen, damit sie Teil einer langfristigen Lösung werden können. Die Diskussion muss objektiv, möglichst emotionslos und vor allem sachlich geführt werden. Mit einem bestmöglichen Resultat für einen vielfältigen Bildungsplatz Wil und vor allem für alle Schülerinnen und Schüler.

Um was geht es also heute? 

Es geht lediglich darum, rechtliche Klarheit zu schaffen und Zeit zu gewinnen, bis das Gesamtkonzept Schule 2020 erarbeitet wurde. Mit der vorliegenden Kompromisslösung erhalten beide Parteien die benötigte Planungssicherheit in der Übergangszeit. Dass der "Nachtrag 1" endlich auch die Bürgerinnen und Bürger der neuen Ortsteile Bronschhofen und Rossrüti berücksichtigt - das ist nichts anderes als gerecht und längst überfällig.

Ich bitte Sie darum, allen Anträgen des Stadtrates zuzustimmen. Besten Dank.

Freitag, 4. September 2015

Nationalratswahlen am 18. Oktober - los gehts!



In 6 Wochen wird gewählt. Ich kandidiere im Kanton St.Gallen auf der Liste 11, Platz 4. Hier ein erstes Statement. Weitere werden HIER zu finden sein. Danke jetzt schon für jegliche Unterstützung!


Mittwoch, 2. September 2015

Bahn-Abbau in Wil

Anbei ein lesenswerter Gastkommentar von Christoph Schär in den Wiler Nachrichten. Bereits seit 2007 ist bekannt, dass die SBB und der Kanton St.Gallen in Wil und weiteren Regionen einen Abbau planen. Die Fraktion GRÜNE prowil hat im Parlament und in der Verwaltung mit parlamentarischen Vorstössen alles versucht, das Vorhaben zu stoppen. Unser Postulat mit der Forderung, der Stadtrat solle in einem Bericht aufzeigen, wie das SBB Angebot für die Region Wil verbessert werden könne, wurde abgeschmettert. Der damals zuständige Stadtrat Bau & Verkehr zeigte kein offenes Ohr für unser Anliegen und auch der Gesamtstadtrat erkannte die Tragweite des geplanten Abbaus für die Stadt und Region Wil nicht. Im Stadtrats-Wahlkampf 2008 war dies darum ein zentrales Thema - leider wiederum erfolglos. Erst vor zwei Jahren liess sich der Stadtrat endlich überzeugen, dass auch die Stadt Wil aktiv werden muss. Es wurde zwar gute Arbeit geleistet, aber leider viel zu spät. Erst wenn die Mehrheit der politischen EntscheidungsträgerInnen die Bedeutung guter Bahnverbindungen erkennt, wird sich an der Situation etwas ändern. Wir bleiben dran!