Mittwoch, 1. Januar 2014

Das erste Jahr im neuen Wil erfolgreich gemeistert

Wil: 01.01.2014
Zum Ausklang von 2013 erschienen traditionell die künstlerisch gestaleten Laternen zum Silvesterumzug in die Wiler Altstadt.
Zum Ausklang von 2013 erschienen traditionell die künstlerisch gestaleten Laternen zum Silvesterumzug in die Wiler Altstadt.
Das erste Jahr im neuen Wil erfolgreich gemeistert
Nach Parlamentspräsident Michael Sarbach ist das neue Wil gut gestartet.
Niklaus Jung
Es waren einmal mehr die zahlreichen Laternen, welche in der Äbtestadt Wil am Silvesterabend auf Einladung von Wil Tourismus das alte Jahr abschlossen. Am vorangehenden Behördenempfang wies Parlamentspräsident Michael Sarbach auf die Errungenschaften des ersten Jahres im "Neuen Wil" mit Bronschhofen hin.

Der Zusammenschluss von Wil mit Bronschhofen sorgte bereits am Behördenempfang für neue Gesichter, welche erstmals diesen Anlass geniessen durften. Wohl auch am nachfolgenden Laternenumzug dürften neue Träger von Laternen aus dem Stadtgebiet von Bronschhofen dabei gewesen sein.

Silvester feiert man hier so...
Der Hauptteil des Silvesterabends der Stadt Wil gilt dem Laternenumzug. Punkt 18 Uhr ertönten die Trommeln der Stadttambouren, welche den Umzug durch die Altstadt anführen. Musikalisch begleitet jeweils eine Formation der Stadtmusik und spielt bei den Haltestellen auf. In seiner Begrüssung wies Felix Aepli, Präsident von Wil Tourismus auf die bereits langjährige Tradition des Laternenumzuges hin, ausgehend von der damaligen Laternenkontrolle im früheren Wil. Bereits über 80 Jahre seien Stadtmusik und Stadttambouren wichtiger Teil des Umzuges. Silvester werde in Wil wohl bald 100 Jahre in der Form gefeiert.

In seinen Gedanken am Umzug wies Karl Ulmer darauf hin, dass auch das abgelaufene Jahr Auf und Ab beschert habe. Wenn zwar viele Menschen erfreut zurückblicken könnten, treffe dies sicher nicht für alle zu. Dennoch sei für das Bescherte Dank angesagt, so vieles sei uns allen im abgelaufenen Jahr geschenkt. Nun sei der Blick nach vorn angesagt, das Neue mit Zuversicht anzugehen. Zum Silvester gehörten in Wil die Laternen und der Umzug. "Silvester feiert man hier so...", schloss Ulmer seinen Vers.

Erster "Dreikönigstreff" in der Lokremise
Stadtpräsidentin Susanne Hartmann wies in ihren Grussworten zum Jahresend auf die Symbolik der Laternen hin, sie seien Zeichen des Lichts. Es sei das Licht, das die Silhouetten vom Hof und der Altstadt in einem neuen Licht erscheinen lassen. Hartmann zeigte sich stolz darüber, dass so viele Laternen den Anlass wirkungsvoll machten.

Abschliessend lud die Stadtpräsidentin die Städter ein, sich zum erstmaligen "Dreikönigstreff" in der Lokremise einzufinden. Dieser findet am Drekönigstag, Montag 6. Januar, von 18 bis 20 Uhr in der Lokremise Wil statt. Der obligate "Grittibenz" für die LaternenträgerInnen durfte im Anschlusnicht fehlen, sozusagen als Dankeschön für den Einsatz. 

Das erste Jahr im "Neuen Wil"
Bereits 40 Jahre schon organisiert Wil Tourismus, früher "Verkehrsverein", den Behördentreff zu Silvester im Gerichtshaus. Felix Aeppli, Präsident von Wil Tourismus, sprach in seiner Begrüssung ein Dankeschön im Namen der Wiler Bevölkerung an die Adresse der Behördenmitglieder, von Parlament, über den Stadtrat und die weiteren Amtsträger. Die Arbeit der Behörden werde auf sicher geschätzt, wenn dies auch nicht immer so offen kommuniziert werde.

Als eine Form des Aufbruchs beschrieb Parlamentspräsident Michael Sarbach das Jahr 1 des neuen Wil mit Bronschhofen. Drei der fünf Stadträte seien neu. Eine Vielzahl neue Gesichter hätten sich beim Parlament ergeben. Die Stadt könne auf zahlreiche erfolgreiche Errungenschaften zurück blicken, wie den bevorstehenden Abschluss beim Bau des Sportparks Bergholz, dem beschlossenen Energiefond und nicht zuletzt die Einführung der elektronischen Abstimmung im Parlament. Auch für ihn als Parlamentspräsdent habe es an den knapp 80 besuchten Anlässen zahlreiche erfreuliche Begegnungen ergeben. Zum Stellenwert des Parlaments und dem Präsidium bedürfe es noch viel Aufklärungsarbeit. Die Sorgfalt bei Treffen von Entscheiden sei deutlich höher mit der Einrichtung des Parlaments.

Finanzhaushalt ins Lot bringen
Einen grösseren Teil seiner Rede widmete Sarbach dem Finanzhaushalt, der wieder ins Lot kommen müsse. Es müsse der Nachhaltigkeit bei allen Investitionen Vorrang gegeben werden und ein klares Nein zu kurzfristigen Massnahmen. Jedenfalls sei ein Investitionsstopp keine Lösung. Die Frage müsse immer dahin gestellt werden, was die Stadt attraktiv halte. Dazu brauche es auch ein Augenmerk auf die Einnahmeseite. Stadtrat und Parlament seien gefordert auf gleicher Augenhöhe zu agieren und populistische Auftritte zu vermeiden.

Der Weg des ersten Jahres im neuen Wil habe gezeigt, dass die Stadt auf dem richtigen Weg ist, sich als Regionalzentrum selbstbewusst zu behaupten. So könne 2014 auf gleichem Weg erfolgreich angegangen werden, schloss der Parlamentspräsident seine Silvesterrede. 
Die Wiler Trachtenfrauen servierten zum vorausgehenden Behördenempfang im Gerichtsgebäude.<br><br><br><br><br><br><br>
Die Wiler Trachtenfrauen servierten zum vorausgehenden Behördenempfang im Gerichtsgebäude.







Bereits auf der Zielgeraden, die zur Wahl stehende neue Parlamentspräsidentin Silvia Ammann von der SP. (links)<br><br><br><br><br><br><br>
Bereits auf der Zielgeraden, die zur Wahl stehende neue Parlamentspräsidentin Silvia Ammann von der SP. (links)







Zum Behördenempfang ist immer auch die Geistlichkeit geladen, im Bild Stadtpfarrer Roman Giger im Gespräch mit Andrea und Roland Bosshart.<br><br><br><br><br><br><br>
Zum Behördenempfang ist immer auch die Geistlichkeit geladen, im Bild Stadtpfarrer Roman Giger im Gespräch mit Andrea und Roland Bosshart.







Nicht Gerichtsverhandlung, aber Gedanken zum alten und Ausblick zum neuen Jahr erhielten die Behörden seitens des amtierenden Parlamentspräsidenten. <br><br><br><br><br><br><br>
Nicht Gerichtsverhandlung, aber Gedanken zum alten und Ausblick zum neuen Jahr erhielten die Behörden seitens des amtierenden Parlamentspräsidenten.







Parlamentspräsident Michael Sarbach wies in seiner Ansprache insbesondere auf die Errungenschaften im ersten Jahr des "Neuen Wil" hin.
Parlamentspräsident Michael Sarbach wies in seiner Ansprache insbesondere auf die Errungenschaften im ersten Jahr des "Neuen Wil" hin.
Mit von der Partie, Stadtpräsidentin Susanne Hartmann (mitte).
Mit von der Partie, Stadtpräsidentin Susanne Hartmann (mitte).
Seitens der Evangelischen Kirche beteiligte sich Pfarrer Christoph Casty.
Seitens der Evangelischen Kirche beteiligte sich Pfarrer Christoph Casty.
Zur Eröffnung des Laternenumzuges begrüsste Felix Aepli, Präsident von Wil Tourismus.
Zur Eröffnung des Laternenumzuges begrüsste Felix Aepli, Präsident von Wil Tourismus.
Den Umzug führten die Jungtambouren an.
Den Umzug führten die Jungtambouren an.
Zu den attraktivsten Laternen gehörte die grosse Lafette, eine Laterne auf einem Wagen aufgebaut.
Zu den attraktivsten Laternen gehörte die grosse Lafette, eine Laterne auf einem Wagen aufgebaut.
Die vielen Laternen, alle Jahre ein eindrückliches Bild.
Die vielen Laternen, alle Jahre ein eindrückliches Bild.
Bei den Zwischenhalten stellte Karl Ulmer Gedanken zum Neujahr vor.
Bei den Zwischenhalten stellte Karl Ulmer Gedanken zum Neujahr vor.
(Quelle: infowilplus.ch, 1.1.2014)
Muiskalisch umrahmte eine Formation der Wiler Stadtmusik.
Muiskalisch umrahmte eine Formation der Wiler Stadtmusik.

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