Dienstag, 9. Oktober 2012

Zeit für einen Generationenwechsel

GRÜNE prowil und Junge Grüne Wil-Fürstenland empfehlen neben ihrem eigenen Kandidaten, Michael Sarbach, auch Dario Sulzer (SP) zur Wahl in den Stadtrat. Im Rennen um das Stadtpräsidium unterstützen sie wie bereits im ersten Wahlgang die unabhängige CVP-Kandidatin Susanne Hartmann.

Die GRÜNEN beurteilen die Tätigkeit des Stadtrates in der ablaufenden Legislatur als unbefriedigend. Zwar wurde in den Departementen grösstenteils solide Arbeit geleistet, doch hat der Stadtrat als Kollegialbehörde in vielen Fällen versagt. Das Bild von fünf Einzelkämpfern, die nicht mehr als nötig miteinander kommunizieren und sich gegenseitig nicht in ihre Angelegenheiten einmischen, hat sich wiederholt bewahrheitet: Viele Geschäfte, die vom Stadtrat anscheinend unbesehen durchgewinkt wurden, erlitten im Parlament Schiffbruch, weil sie mangelhaft vorbereitet oder zu wenig breit abgestützt waren. Jüngstes Beispiel ist die Causa Biorender AG, in welcher der Stadtrat einen völlig unbeholfenen Eindruck hinterliess und deren Brisanz er offensichtlich erst während der Parlamentsdebatte allmählich erkannte. Neue und innovative politische Ideen wurden vom Stadtrat, wenn überhaupt, nur sehr zögerlich und mit grosser Skepsis aufgenommen, während er gegenüber Eigenem und Althergebrachtem diese kritische Haltung oftmals vermissen liess.

Aus Sicht der GRÜNEN prowil und der Jungen Grünen Wil-Fürstenland ist eine grössere personelle Veränderung im Stadtrat, welche durch den Ausgang des ersten Wahlgangs nun möglich wird, dringend erforderlich. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden mangelt es der Stadt Wil erfreulicherweise nicht an jungen Politikern, die bereit sind, die grosse Verantwortung eines Exekutivamtes zu übernehmen. Die GRÜNEN sind überzeugt, dass mit Michael Sarbach und Dario Sulzer, sowie mit Susanne Hartmann als Stadtpräsidentin, ein neuer Teamgeist im Stadtrat Einzug halten würde. Das Wahlvolk hat am 4. November die Chance, die Geschicke der Stadt Wil in die Hände von dynamischen, kommunikativen und gestaltungswilligen Exekutivmitgliedern zu legen. Diese wohl einmalige Gelegenheit für einen Generationenwechsel im Stadtrat gilt es nicht zu verpassen.

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