Sonntag, 4. November 2012

Leider nicht gereicht...

Vielen Dank nochmals an alle UnterstützerInnnen. Wenn man so viel Zeit, Geld und vor allem auch Energie in einen Wahlkampf investiert, dann ist die Enttäuschung natürlich gross. Ich gratuliere Dario Sulzer, Daniel Meili und Susanne Hartmann ganz herzlich zur Wahl und freue mich auf ein erlebnisreiches Jahr als erster höchster Wiler der neuen vereinigten Gemeinde!

Mittwoch, 31. Oktober 2012

DANKE!

Liebe Wählerinnen und Wähler der Gemeinden Wil und Bronschhofen

Bereits jetzt vor der Bekanntgabe der Wahlresultate am Sonntag möchte ich mich ganz herzlich für jede einzelne Stimme bedanken. Dank geht auch an meine Mitstreiter und die Medien für einen äusserst fairen und engagierten Wahlkampf und natürlich an die vielen Personen und Vereine, welche meinen Wahlkampf mit ihrem Namen für das überparteiliche Wahl-Komitee, mit Weiterempfehlungen, Leserbriefen, Spenden, Mithilfe an Standaktionen und mit dem zur Verfügung stellen von Plätzen für meine Plakate unterstützt haben. Es war zugegebenermassen eine sehr strenge, aber vor allem auch erlebnisreiche und interessante Zeit.

Hoffen wir nun also auf den Sonntag – bis dann nochmals alle Bekannten und Verwandten aus den Gemeinden Wil und Bronschhofen davon überzeugen, an den Wahlen teilzunehmen und Michael Sarbach in den Stadtrat zu wählen. Gemeinsam für die neue vereinigte Stadt Wil!

Besten Dank!
Michael Sarbach

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Stadtratswahlen - JEDE Stimme zählt!

Wahlen Stadtrat (Wahlkreise Wil & Bronschhofen):


Ich empfehle euch wärmstens, zusätzlich zu Michael Sarbach auch Dario Sulzer anzukreuzen. Beim Stadtpräsidium empfehle ich Susanne Hartmann. Beide KandidatInnen werden auch von den Grünen prowil und den Jungen Grünen & KulturfreundInnen empfohlen. Ich werde im 2. Wahlgang neben diversen Leuten aus Gesellschaft, Kultur und Politik (überparteilich) auch offiziell von der SP empfohlen.

Achtung, keine Doppelnennungen möglich und es können maximal zwei verschiedene Personen gewählt werden. Bei brieflicher Stimmabgabe nicht vergessen, den Simmausweis zu unterschreiben!

Solltet ihr Fragen zum Ausfüllen der Wahlunterlagen haben, stehe ich jederzeit persönlich oder per Mail (m.sarbach@bluewin.ch) zur Verfügung.

Wiler Zeitung, 24.10.2012


Sonntag, 21. Oktober 2012

Wahlkampf - Termine


Die heisse Phase im Wahlkampf fängt nächste Woche an. Hier einige öffentliche Termine - natürlich werde ich auch sonst auf der Strasse anzutreffen sein.

Montag, 22. Oktober
Öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema "Sicherheit im sozialen und öffentlichen Bereich" mit allen Stadtratskandidaten.
19.45 Uhr, Hof zu Wil

Dienstag, 23. Oktober
Öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema "Familien- und kinderfreundliches Wil" mit allen KandidatInnen für Stadtpräsidium und Stadtrat.
20 Uhr, Saal der Steiner Schule (Säntisstrasse 31, Wil)

Samstag, 27. Oktober
Standaktion "Michael Sarbach und Dario Sulzer in den Stadtrat" mit Live-Musik (unplugged). Findet nur bei trockenem Wetter statt.
14 Uhr - 16 Uhr, Obere Bahnhofstrasse, Wil

Mittwoch, 31. Oktober
Stadtrotsjasse mit Sarbach & Sulzer
Öffentliches Jassturnier. Teilnahme gratis. Bis 30. Oktober 20 Uhr unter m.sarbach@bluewin.ch anmelden oder zwischen 18.45 Uhr und 19.10 Uhr vor Ort einschreiben.
Restaurant Traube, Hauptstrasse 35, Bronschhofen

Samstag, 13. Oktober 2012

SP und Grüne wollen einen jungen Stadtrat


Im Rennen um die freien Sitze im Stadtrat halten sich SP und die Grünen im zweiten Wahlgang gegenseitig die Stange.

Aus Sicht der Grünen Prowil und der Jungen Grünen Wil-Fürstenland sei eine grössere personelle Veränderung im Stadtrat, die durch den Ausgang des ersten Wahlgangs nun möglich werde, dringend erforderlich, schreiben die Grünen in einer Medienmitteilung. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden mangle es der Stadt Wil erfreulicherweise nicht an jungen Politikern, die bereit seien, die grosse Verantwortung eines Exekutivamtes zu übernehmen. Im Rennen um die freien Sitze im Stadtrat werden die Grünen neben ihrem eigenen Kandidaten, Michael Sarbach, auch Dario Sulzer (SP) unterstützen.

Zwei links-grüne Stimmen
Somit halten sich Grüne und SP im 2. Wahlgang für die Wahl der Stadträte gegenseitig die Stange. Die Mitgliederversammlung der SP Wil hat nämlich beschlossen, neben dem SP-Kandidaten Dario Sulzer auch den Stadtratskandidaten der Grünen Prowil, Michael Sarbach, am 4. November offiziell zur Wahl zu empfehlen. Im fünfköpfigen Stadtrat habe es Platz für zwei links-grüne Stimmen, ist die SP überzeugt. Dario Sulzer und Michael Sarbach würden in den meisten gewichtigen Debatten ähnliche Positionen vertreten. Zudem sei Michael Sarbach politisch erfahren und setze sich seit vielen Jahren sehr aktiv für ein ausgewogenes kulturelles Leben in Wil ein, schreibt die SP in ihrer Mitteilung. Es sei deshalb nur konsequent, dass die SP auch den Kandidaten der Grünen Prowil unterstütze.

SP beschliesst Stimmfreigabe
Bei der Wahl ums Stadtpräsidium unterstützen die Grünen wie bereits im ersten Wahlgang die wild kandidierende CVP-Kandidatin Susanne Hartmann. Die Grünen seien überzeugt, dass mit Michael Sarbach und Dario Sulzer sowie Susanne Hartmann als Stadtpräsidentin ein neuer Teamgeist im Stadtrat Einzug halten werde, heisst es in der Medienmitteilung.
Die SP hingegen gibt bei der Wahl ums Stadtpräsidium keine Wahlempfehlung ab. Viele Parteimitglieder hätten sich bereits ihre Meinung gebildet, schreibt die SP. Eine Wahlempfehlung der SP sei für beide um das Stadtpräsidium Kandidierenden nicht entscheidend. (red./pd)

Tagblatt Online, 10. Oktober 2012 01:34:15

Dienstag, 9. Oktober 2012

Zeit für einen Generationenwechsel

GRÜNE prowil und Junge Grüne Wil-Fürstenland empfehlen neben ihrem eigenen Kandidaten, Michael Sarbach, auch Dario Sulzer (SP) zur Wahl in den Stadtrat. Im Rennen um das Stadtpräsidium unterstützen sie wie bereits im ersten Wahlgang die unabhängige CVP-Kandidatin Susanne Hartmann.

Die GRÜNEN beurteilen die Tätigkeit des Stadtrates in der ablaufenden Legislatur als unbefriedigend. Zwar wurde in den Departementen grösstenteils solide Arbeit geleistet, doch hat der Stadtrat als Kollegialbehörde in vielen Fällen versagt. Das Bild von fünf Einzelkämpfern, die nicht mehr als nötig miteinander kommunizieren und sich gegenseitig nicht in ihre Angelegenheiten einmischen, hat sich wiederholt bewahrheitet: Viele Geschäfte, die vom Stadtrat anscheinend unbesehen durchgewinkt wurden, erlitten im Parlament Schiffbruch, weil sie mangelhaft vorbereitet oder zu wenig breit abgestützt waren. Jüngstes Beispiel ist die Causa Biorender AG, in welcher der Stadtrat einen völlig unbeholfenen Eindruck hinterliess und deren Brisanz er offensichtlich erst während der Parlamentsdebatte allmählich erkannte. Neue und innovative politische Ideen wurden vom Stadtrat, wenn überhaupt, nur sehr zögerlich und mit grosser Skepsis aufgenommen, während er gegenüber Eigenem und Althergebrachtem diese kritische Haltung oftmals vermissen liess.

Aus Sicht der GRÜNEN prowil und der Jungen Grünen Wil-Fürstenland ist eine grössere personelle Veränderung im Stadtrat, welche durch den Ausgang des ersten Wahlgangs nun möglich wird, dringend erforderlich. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden mangelt es der Stadt Wil erfreulicherweise nicht an jungen Politikern, die bereit sind, die grosse Verantwortung eines Exekutivamtes zu übernehmen. Die GRÜNEN sind überzeugt, dass mit Michael Sarbach und Dario Sulzer, sowie mit Susanne Hartmann als Stadtpräsidentin, ein neuer Teamgeist im Stadtrat Einzug halten würde. Das Wahlvolk hat am 4. November die Chance, die Geschicke der Stadt Wil in die Hände von dynamischen, kommunikativen und gestaltungswilligen Exekutivmitgliedern zu legen. Diese wohl einmalige Gelegenheit für einen Generationenwechsel im Stadtrat gilt es nicht zu verpassen.

Sonntag, 30. September 2012

Wiler Zeitung, 28.9.2012

Wil wird in Zukunft attraktiver für Kinder, Jugendliche und Familien!

Meine Motion "Kinderfreundliche Gemeinde" (Michael Sarbach, 2008) wurde abgeschrieben und der Projektstart vom Parlament grossmehrheitlich bewilligt.



Wiler Zeitung, 29.9.2012

Donnerstag, 27. September 2012

Medienmitteilung: Michael Sarbach tritt nochmals an

Der Vorstand und die Fraktion der GRÜNEN prowil und auch der Vorstand der Jungen Grünen & KulturfreundInnen haben entschieden, Michael Sarbach auch im zweiten Wahlgang der Stadtratswahlen voll zu unterstützen.


Die Bevölkerung von Wil und Bronschhofen hat im ersten Wahlgang der Stadtratswahlen klar signalisiert, dass frischer Wind in der Exekutive gewünscht wird. Zwei Sitze bleiben noch zu besetzen. Knapp 2300 Personen in Wil und Bronschhofen haben Michael Sarbach im ersten Wahlgang in den Stadtrat gewählt, was zeigt, dass die Kandidatur weit über das links-grüne Lager hinaus Zustimmung gefunden hat und seine politische Arbeit gewürdigt wird.

Für uns bedeutend ist, dass in der ersten Legislatur der vereinigten Gemeinde Kandidaten gewählt werden sollen, welche stets klare Aussagen zur Gemeindevereinigung gemacht haben. Michael Sarbach setzte und setzt sich klar dafür ein, dass es in Wil keinen Leistungsabbau geben wird und die BewohnerInnen von Bronschhofen als gleichberechtigte BürgerInnen gleichermassen von Angeboten wie beispielsweise dem Nacht-Taxi, einem attraktiven Stadtbus-Angebot, der Oberstufe St.Katharina und von Tagesstrukturen profitieren sollen.

Die Bevölkerung soll auch im zweiten Wahlgang eine attraktive Auswahl an Kandidaten vorfinden. Die GRÜNEN prowil und die Jungen Grünen & KulturfreundInnen sind der Meinung, dass der Stadtrat der neuen vereinigten Stadt Wil eine Verjüngung und Erneuerung dringend nötig hat. Michael Sarbach bringt zweifellos die Qualitäten für einen hervorragenden Stadtrat mit und würde positiven und wirkungsvollen Schwung in die Exekutive bringen.

Vorstand GRÜNE prowil
Vorstand Junge Grüne & KulturfreundInnen

Dienstag, 25. September 2012

Besten Dank!



 Liebe Wählerinnen und Wähler

Ich wurde als stärkster Vertreter der GRÜNEN prowil mit einem Glanzresultat von 1441 Stimmen ein drittes Mal ins Parlament gewählt. Vielen Dank, ich freue mich riesig über dieses Resultat! 

Für den Stadtrat hat es niemandem ausser Marcus Zunzer (CVP) gereicht - es bleiben zwei Sitze frei und somit kommt es zu einem zweiten Wahlgang am 4. November. 2279 Stimmen habe ich als Stadtratskandidat bekommen - somit hat jede dritte Person Michael Sarbach in den Stadtrat gewählt. Ohne Zweifel ein hervorragendes Resultat. Die Ausgangslage für eine Kandidatur im nächsten Wahlgang wäre nicht schlecht und die Chancen auf den Sitz nach wie vor intakt. Momentan laufen diverse Gespräche - weitere Infos folgen.

Herzlichen Dank für die Unterstützung!
Michael Sarbach

Samstag, 22. September 2012

Morgen sind Wahlen - letzter Aufruf!


Hallo Zusammen

Es haben erst knapp 25% der Stimmberechtigten gewählt  und am Sonntag wird gewählt und die Resultate bekannt gegeben.

JEDE Stimme ist enorm wichtig, auch DEINE! Seid aufdringlich und überzeugt alle Bekannten & Verwandten aus Wil und Bronschhofen/Rossrüti davon, sofort die Wahlunterlagen auszufüllen, den Stimmausweis zu unterschreiben und das Couvert entweder im Rathaus-Briefkasten einzuwerfen oder persönlich an die Urne zu gehen. Gemeinsam können wir es schaffen - für unsere Stadt!

Eine kurze Wahlanleitung ist hier zu finden:
http://www.michaelsarbach.ch/2012/08/michael-sarbach-wahlen-eine-kleine.html

Beste Grüsse und vielen herzlichen Dank für Deine Hilfe!
Mike

--
Informationen zu meiner politischen Arbeit und meiner Person:
www.michaelsarbach.ch
www.facebook.com/michaelsarbach

Sonntag, 9. September 2012

Jassen mit Sarbach & Sulzer!

Die beiden Stadtratskandidaten Michael Sarbach und Dario Sulzer laden ein zum Jassturnier

Jassen mit Sulzer & Sarbach - eine gute Möglichkeit die zwei Stadtratskandidaten auch privat ein bisschen besser kennenzulernen oder einfach einen gemütlichen Abend zu verbringen. Gespielt wird ein Turnier, auf die besten fünf JasserInnen warten kleine Preise. Da beide Kandidaten im Südquartier wohnen, wurde als Austragungslokal das Restaurant Signal an der Glärnischstrasse 9 ausgewählt. Natürlich ist auch herzlich willkommen, wer nicht mitjassen will, dafür wird es auch einen UNO - Pauschtisch geben.

Die Teilnahme ist gratis; Anmeldungen werden bis spätestens Mittwoch 12. September um 20 Uhr per Email nach m.sarbach@bluewin.ch entgegengenommen. Selbstverständlich sind auch spontane JasserInnen willkommen. Ab 18.45 Uhr kann man sich einschreiben, das Turnier beginnt um 19.15 Uhr.

Montag, 3. September 2012

Fanpost!


Ein Wahlplakat der ganz besonderen Sorte! Vielen Dank, Liam!

Mittwoch, 22. August 2012

Interview bei TVO

Ich war neulich bei Tele Ostschweiz zu Gast und durfte ein paar Fragen beantworten. Hier der Link: Interview Stadtratskandidat Michael Sarbach – tvo-online.ch

Donnerstag, 9. August 2012

Michael Sarbach wählen - eine kleine Wahlanleitung


Wahlen Stadtparlament (Wahlkreis Wil):

Liste 8 unverändert einwerfen oder selber eine Liste zusammenstellen. Wichtig: Listennummer 8 oben links eintragen, dann gehen allfällige leere Linien als Listenstimmen an meine Liste. Man kann pro KandidatIn maximal zwei Stimmen geben.


Wahlen Stadtrat (Wahlkreise Wil & Bronschhofen):

Ich empfehle euch wärmstens, zusätzlich zu Michael Sarbach auch Dario Sulzer anzukreuzen. Achtung, hier sind keine Doppelnennungen möglich.


Obacht: Bei brieflicher Stimmabgabe nicht vergessen, den Simmausweis zu unterschreiben!

Solltet ihr Fragen zum Ausfüllen der Wahlunterlagen haben, stehe ich jederzeit persönlich oder per Mail (m.sarbach@bluewin.ch) zur Verfügung.

Wiler Nachrichten, 9.8.2012


Mittwoch, 8. August 2012

Meine Wahlempfehlungen am 23. September

WAHLEN STADT WIL:

- Michael Sarbach und Dario Sulzer in den Stadtrat
- Susanne Hartmann Gillessen fürs Stadtratspräsidium
- Listen 8 und 9 fürs Stadtparlament, Michael Sarbach (8.02) 2x auf jede Liste

Donnerstag, 2. August 2012

Ich kandidiere für den Stadtrat!














Liebe Wählerinnen und Wähler der neuen Stadt Wil

Einige von Ihnen kennen mich als Fachlehrkraft Musik an der Mädchensekundarschule St.Katharina, als Mitglied der Betriebsleitung & Ressortleiter Programm im Kulturzentrum Gare de Lion, als langjähriges Mitglied und aktuellen Vizepräsidenten des Stadtparlamentes, als Musiker der Band „frantic“ oder durch mein Engagement in diversen Vereinen wie dem Kulturverein SoundSofa, ThurKultur oder dem Verein rockamweier. Ich engagiere mich seit Jahren für unterschiedlichste Projekte in der Region, denn Wil war für mich nie einfach nur ein Wohnort, sondern mein Lebensmittelpunkt – hier fühle ich mich zu Hause.

In den vergangenen Monaten haben mich unzählige Personen mit den unterschiedlichsten politischen Einstellungen aus allen Schichten der Bevölkerung dazu motiviert, für den Stadtrat zu kandidieren. Nun habe mich entschieden: Sehr gerne würde ich mich auch in der Exekutive für unsere Stadt einsetzen – SIE haben die Wahl!

Besten Dank für Ihre Unterstützung
Michael Sarbach

Dienstag, 31. Juli 2012

Beste Grüsse von der Hofchilbi!

Gemeinsam mehr erreichen - Michael Sarbach und Dario Sulzer am 23.9. in den Stadtrat!

Sonntag, 29. Juli 2012

Stadtratswahlen - Wir brauchen DEINE Hilfe!

Liebe Freundinnen, Freunde und Bekannte

Ich werde für das Amt als Stadtrat kandidieren! Nicht zuletzt unzählige Ermunterungen von euch haben zu diesem Entscheid geführt. Die Vorbereitungen laufen und es wurde bereits eine Wahlkampf-Gruppe gebildet. Jetzt seid ihr an der Reihe – helft mit, gemeinsam frischen Wind in die Wiler Politik zu bringen!

Folgende Unterstützungs-Möglichkeiten sind denkbar:
  • Meine facebook-Seite liken und Links teilen
  • In der Wahlkampf-Gruppe mithelfen
  • Eure Bekannten aus den Gemeinden Wil und Bronschhofen davon überzeugen, mich zu wählen (Mund-zu-Mund-Werbung)
  • Einen Unterstützungs - Leserbrief schreiben
  • Flyer verteilen
  • Plakate aufhängen (hast du die Möglichkeit Plakate bei dir aufzuhängen?)
  • An Standaktionen mithelfen
  • kreative Ideen beisteuern
  • Deinen Namen für eine Unterstützungsliste zur Verfügung stellen
  • Geld spenden für Wahlkampf-Aktivitäten, PC 80-509037-2 / IBAN CH5809000000805090372
  • eigene Ideen
Bitte meldet euch direkt bei mir unter m.sarbach@bluewin.ch. BESTEN DANK jetzt schon!

Los gehts!
Mike


PS: Die offizielle Medienmitteilung von prowil und den Jungen Grünen & KulturfreundInnen findet ihr HIER.

Freitag, 27. Juli 2012

Michael Sarbach kandidiert für den Stadtrat

GRÜNE prowil und Junge Grüne Wil-Fürstenland setzen bei den Stadtratswahlen auf einen jungen, aber politisch erfahrenen und vielseitigen Kandidaten: Michael Sarbach steigt in das Rennen um die drei Stadtratssitze.



Mit der Kandidatur von Michael Sarbach wollen die GRÜNEN frischen Wind in die Wiler Politik bringen und signalisieren wiederum ihre Bereitschaft, Verantwortung in der Exekutive wahrzunehmen. Michael Sarbach ist 31 Jahre alt, unterrichtet Musik an der Mädchensekundarschule St. Katharina und ist Betriebsleiter Gastronomie sowie Ressortleiter Programm im Kulturbahnhof Gare de Lion. Er ist leidenschaftlicher Musiker und schliesst zur Zeit sein Studium in Politikwissenschaften an der Universität Zürich ab.

Michael Sarbach wohnt nicht nur in Wil; seit jeher engagiert er sich auch gesellschaftlich aktiv in der Region. So war er unter anderem von 1996 bis 2001 Mitglied im Leiterteam und Leiter des Jugendtreffs Zuzwil. Er ist Gründungsmitglied und Präsident des Kulturvereins SoundSofa, Vorstandsmitglied im Verein ThurKultur, Vorstandsmitglied im Verein Kulturzentrum Wil und seit der Gründung Mitglied und Helfer im Verein rockamweier.

Trotz seines jungen Alters verfügt Michael Sarbach über eine beachtliche Erfahrung in der Politik. Er war Gründungsmitglied und langjähriger Präsident der Jungen Grünen Kanton St. Gallen sowie der Jungen Grünen & KulturfreundInnen Wil. Er gehörte dem Kantonalvorstand der GRÜNEN an, hat vier Jahre als Zentralsekretär der GRÜNEN Kanton St. Gallen gearbeitet und war zudem von 2004 bis 2006 Sekretär der Fraktion GRÜNE/EVP des Kantonsrates St. Gallen. Aktuell ist er Vizepräsident des Stadtparlamentes von Wil, wo er seit acht Jahren aktiv politisiert. Er war sechs Jahre lang Mitglied in der Werkkommission, fünf Jahre in der Liegenschaftenkommission und vier Jahre im Parlamentspräsidium. Zudem gehörte er verschiedenen nicht-ständigen Kommissionen an.

Michael Sarbach nimmt gerne die Zügel in die Hand, übernimmt Verantwortung, organisiert gerne und kann konstruktiv mit Kritik umgehen. Er fühlt sich bei den GRÜNEN zu Hause, trotzdem spielen für ihn Parteigrenzen keine Rolle. Im Zentrum seiner Politik steht immer die Sache sowie das Wohl der Stadt Wil und ihrer BewohnerInnen. Aus Sicht der GRÜNEN prowil und der Jungen Grünen Wil-Fürstenland ist Michael Sarbach die ideale Person für das Stadtratsamt: Aufgrund seines vielseitigen kulturellen und gesellschaftlichen Engagements kann er eine wertvolle, neue Perspektive in die Wiler Exekutive einbringen.

Medienmitteilung GRÜNE prowil und Junge Grüne Wil-Fürstenland

Dienstag, 26. Juni 2012

Ein kleiner Erfolg für das Wiler Nachleben

Immerhin ein kleiner Erfolg: Das Kulturzentrum Gare de Lion darf neu zwar nur noch an 50 Anlässen pro Jahr länger als bis 1 Uhr geöffnet haben an Wochenenden (vorher 60 Anlässe bis spätestens 3 Uhr); dafür darf neu an 20 Anlässen davon bis um 5 Uhr gefeiert werden. Besten Dank an Stadtpräsident Bruno Gähwiler und an alle Anstösser, insbesondere an den Quartierverein Säntisstrasse.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Abstimmungen - DANKE!

Ich freue mich, dass die städtische Vorlage "Arbeitsintegration von Sozialhilfe empfangenden Personen" mit über 70% Ja-Stimmen deutlich angenommen wurde! Das Referendum, welches von FDP, SVP und Grünliberalen ergriffen wurde, war offensichtlich unnötig (wenn für den Steuerzahler auch nicht gratis). Vielen Dank dafür!

Donnerstag, 7. Juni 2012

Fairplay am Grill - Petition unterschreiben!

Zum EM-Start lanciert KAGfreiland einen Cartoon und eine Petition für Fair-Play auf dem Grill. An grossen Fussball-Events soll künftig auf tierquälerisches Importfleisch verzichtet und auf Schweizer Qualitätsprodukte gesetzt werden. Schicke dem Schweizer Fussballverband einen Steilpass und unterstütze die Petition!

Weitere Infos:
http://www.kagfreiland.ch

Montag, 4. Juni 2012

Die Stadt vor noch mehr Stau bewahren


Medienmitteilung des Vorstandes der GRÜNEN prowil zur kommunalen Abstimmung vom 17. Juni 2012

Am 17. Juni kann das Wiler Stimmvolk über zwei Referendumsvorlagen abstimmen. Der Vorstand der GRÜNEN prowil hat an seiner letzten Sitzung Entscheide zu den Abstimmungsvorlagen gefällt. Er stellt sich in beiden Vorlagen einstimmig hinter die Entscheide des Parlaments. Er befürwortet das Projekt der Arbeitsintegration von Sozialhilfe empfangenden Personen und lehnt das Strassenbauprojekt Kapazitätsanpassung am LIPO-Knoten vehement ab.

Arbeitsintegration: eine einmalige Chance
Vor vier Jahren bewilligte das Stadtparlament ein Pilotprojekt zur Arbeitsintegration von Sozialhilfe empfangenden Personen. Basierend auf den positiven Erfahrungen wurde ein Konzept entwickelt mit dem Ziel, die Sozialhilfekosten zu senken. Nur weil Meinungsunterschiede über eine mögliche Befristung bestanden, wurde das Ratsreferendum von FDP, SVP und GLP ergriffen. Somit besteht nun die Gefahr, dass bei einer Ablehnung das gesamte Projekt beendet wird. Es kann nicht im öffentlichen Interesse liegen, dass die Sozialhilfekosten weiterhin ansteigen und die Hilfe empfangenden Personen nicht angemessen in die Pflicht genommen werden. Die GRÜNEN prowil empfehlen deshalb, diese Chance für eine fortschrittliche Regelung zu packen und ein deutliches JA einzulegen.

Verkehrsprojekt führt zu vermehrtem Stau im ganzen Stadtzentrum
Die Vorgabe des Bundes zu diesem Verkehrsprojekt mit zwei Mega-Kreiseln besteht darin, Rückstau auf der Autobahn während der Stossverkehrszeiten zu verhindern, indem der Verkehr rascher in die verschiedenen Richtungen abfliessen kann. Die sehr begrenzte Verbesserung der Bus-Situation bis zur Höhe „neuer Kreisel Freudenau“ war bestenfalls ein willkommener Nebeneffekt. Es wird laut Kanton und Stadt bewusst hingenommen, dass das Verkehrsaufkommen in der Stadt Wil dadurch um 8-9 Prozent erhöht wird. Dadurch wird erreicht, dass der Bus zwar schneller zur Toggenburgerstrasse gelangt, aber die Busse im erhöhten Verkehrsaufkommen ab dem Sonnmatt-Kreisel auf der Toggenburgerstrasse und vermehrt auch im Stadtzentrum stecken bleiben.

Richtplanziel wird ignoriert
Der Richtplan der Stadt Wil sieht eine angebotsorientierte Verkehrpolitik vor. Das Projekt der LIPO-Kreisel hält sich aber an eine nachfrageorientierte Verkehrspolitik. Dies widerspricht klar den Vorgaben des Richtplanes. Mit diesem Projekt wird ein Teil des Rückstaus der Autobahnausfahrt auf die Wiler Innenstadt verlegt. Dass Wil für übergeordnete Verkehrssysteme Hand bietet, ist zu begrüssen. Wenn sich umliegende Gemeinden jedoch nur auf die eigenen Interessen konzentrieren und Projekte wie z.B. das neue Aldi-Verteilzentrum fördern und dabei enormen Mehrverkehr für Wil in Kauf nehmen, wird der Ausdruck Solidarität stark überstrapaziert.

Verkehrsentlastung mit Bevorzugung des ÖV angestrebt
Substanzielle Entlastung mit gleichzeitiger Bevorzugung des Busverkehrs würde erreicht, wenn Pförtneranlagen (Dosiersysteme) bei den Einfallsstrassen von Schwarzenbach, dem Toggenburg und von Kirchberg her, sowie elektronische Busspuren auf den betroffenen innerstädtischen Strassen installiert würden.
Die weitsichtige Mehrheit des Parlamentes wollte mit ihrem Entscheid eine Fehlentwicklung verhindern und einer Lösung mit Dosieranlagen und entsprechender Strassenraumgestaltungen mit wirkungsvollen Verkehrsberuhigungsmassnahmen den Vorzug geben. Nur so kann der Bus bevorzugt werden, ohne in der Stadt mehr Stau zu verursachen.

Ein Zeichen setzen
Weil der Kantonsrat über kantonale Strassebauprojekt entscheidet, kann die Stadt Wil nur eine Empfehlung abgeben. Wir können dem Kanton aber ein deutliches Zeichen geben, in welche Richtung die Verkehrsentwicklung in Wil gelenkt werden soll. Nicht zuletzt sollte in Zeiten, wo im Kanton an allen Ecken und Enden 200 Mio. Franken gespart werden sollen, auch im Strassenbau nicht länger mit der grossen Kelle angerührt werden. 10 Mio. Franken für den LIPO-Kreisel wären im doppelten Sinne zu viel. Die GRÜNEN prowil lehnen deshalb dieses Strassenbauprojekt vehement ab.

Guter Kommentar!

Tagesanzeiger, 4. Juni 2012

Donnerstag, 31. Mai 2012

NEIN zum Monster-Kreisel

Am 17. Juni entscheiden die Wiler BürgerInnen über das Geschäft „Kapazitätsanpassung Georg-Rennerstrasse-Flawilerstrasse-Toggenburgerstrasse Wil“.  Die in der Vorlage enthaltenen Massnahmen des Kantons bringen uns WilerInnen keine positiven Effekte; was auch auch nie das Ziel der Vorlage war. Es geht einzig und alleine darum, eine Kapazitätssteigerung für die Autobahnzufahrt zu erreichen. Erwartet wird ein  Mehrverkehr von 8-10% zusätzlich zum üblichen jährlichen Verkehrswachstum. Die zu erwartenden Folgen sind klar: noch mehr Verkehr und somit Stau im gesamten Stadtzentrum, mehr (Ausweich-)Verkehr in die Wohnquartiere und nicht zuletzt Folgekosten für die Stadt Wil in Millionenhöhe. Der Öffentliche Verkehr dürfte spätestens auf der Toggenburgerstrasse ebenfalls im Stau stecken bleiben. Eine zeitgemässe Verkehrsplanung sieht anders aus. Alternative und zudem viel günstigere Lösungen um die Fahrplanstabilität des ÖV zu sichern wurden in der Parlamentsdebatte aufgezeigt. Die Stadt Wil erträgt nicht noch mehr Verkehr in den Spitzenzeiten!
Diese 10 Millionen Franken wären denkbar schlecht investiert, und das nicht nur angesichts der finanziellen Schwierigkeiten des Kantons und den damit verbundenen sehr schmerzhaften Sparübungen, zum Beispiel in den Bereichen Bildung, Energie und Umwelt, Jugend und im Sozialwesen. Sagen auch Sie wie die Mehrheit des Stadtparlamentes entschieden NEIN zu diesem Unsinn!

Michael Sarbach
Vizepräsident Stadtparlament Wil, GRÜNE prowil / Junge Grüne & KulturfreundInnen
www.lipo-kreisel-nein.ch

Überparteiliches Komitee gegen "LIPO-Kreisel" gegründet

VertreterInnen von GRÜNE prowil, SP, CVP, Grünliberalen, SVP und Jungen Grünen haben sich zu einem NEIN-Komitee betreffend Vorlage "Kapazitätsanpassung  Georg-Rennerstrasse-Flawilerstrasse-Toggenburgerstrasse Wil" beziehungsweise "Projekt Lipo-Kreisel" zusammengeschlossen. Eine Mehrheit des Parlamentes hatte sich gegen das Geschäft ausgesprochen, die FDP hat dann das Referendum ergriffen (ich hatte hier berichtet). Stimmen auch Sie NEIN zu diesem unsinnigen 10-Millionen-Projekt!

Weitere Information auf der Homepage des Komitees:
www.lipo-kreisel-nein.ch

Wiler Nachrichten, 31.5.2012


Mittwoch, 23. Mai 2012

JA zur Abstimmungsvorlage „Arbeitsintegration“ am 17. Juni


Die Stadt Wil als Zentrumsgemeinde weist eine hohe Zahl an SozialhilfebezügerInnen aus. Das Ziel der Vorlage „Arbeitsintegration von Sozialhilfe empfangenden Personen“, über welches wir am 17. Juni abstimmen, ist die möglichst rasche (Wieder-)Integration der Klientinnen und Klienten in die Arbeitswelt. Der Mechanismus „Leistung-Gegenleistung“ ist ein zentrales Element der Vorlage. Mit einem Mix aus repressiven, aber auch fordernden und vor allem fördernden Massnahmen, sollen die KlientInnen in die Pflicht genommen werden. Dabei wird das Rad keineswegs neu erfunden, denn die zentralen Projekte dieser Vorlage wurden in Winterthur bereits erfolgreich umgesetzt.

Angebot „Passage“
Gleich zu Beginn wird ein Tatbeweis für den Arbeitswillen in Form eines 30-tägigen Arbeitseinsatzes (Passage) für das Gemeinwesen eingefordert und eine Einschätzung insbesondere zur Arbeitsmarktfähigkeit der Person vorgenommen. Im Gegensatz zur aktuellen Situation, wo der Kontakt zwischen Behörden und KlientInnnen hauptsächlich aus Anmelde- und einzelnen Beratungsgesprächen besteht, können sich die Verantwortlichen nun ein genaueres Bild ihrer KlientInnen machen. Auch besteht die Möglichkeit, Personen gezielt bei der Arbeitssuche und bei Problemen mit Schulden, Vermietern etc. zu unterstützen.

Coach für junge Erwachsene
Es ist zu beobachten, dass sich eine bedenklich hohe Anzahl junger erwerbsfähiger Erwachsener in der Sozialhilfe befindet. Bei dieser Gruppe besteht die ernsthafte Gefahr, dass sie, ohne gezielte Massnahmen und ohne rasches Handeln, ein ganzes Leben lang von der Sozialhilfe abhängig bleiben. Soziale und gesellschaftliche Tragik und enorme öffentliche Kosten wären die Folge. Junge Erwachsene, welche sich schwer tun mit dem Einstieg ins Berufsleben, die Lehre abbrechen oder schon gar keine beginnen und sich von ihren Eltern kaum noch etwas sagen lassen, sollen einen Coach erhalten. Diese pädagogisch ausgebildete Person kann diese jungen SozialhilfeklientInnen engmaschig begleiten und ihnen auch mal „Nachspringen“, wenn sie sich nicht melden. Durch die Beziehung mit der Begleitperson sollen persönliche „Krisen“ aufgefangen und die jungen Erwachsenen für den Berufseinstieg motiviert werden.

Sämtliche Parteien haben sich im Grundsatz klar für diese äusserst wichtige Vorlage ausgesprochen, denn nur mit aktiver Arbeitsintegrationsunterstützung können die steigenden Kosten langfristig stabilisiert werden. Sagen darum auch Sie JA zur „Arbeitsintegration von Sozialhilfe empfangenden Personen“ am 17. Juni!


Michael Sarbach
Vizepräsident Stadtparlament Wil, GRÜNE prowil / Junge Grüne & KulturfreundInnen

Meine Empfehlungen für die Abstimmungen am 17. Juni


National:
- NEIN zur Volksinitiative "Eigene vier Wände dank Bausparen"
- NEIN zur Volksinitiative "Für die Stärkung der Volksrechte in der Aussenpolitik"
- STIMMFREIGABE zu Managed Care (ich bin selber noch untentschlossen)

Kantonal:
- NEIN zum VI. Nachtrag zum Ergänzungsleistungsgesetz

Stadt Wil:
- NEIN zur Kapazitätsanpassung Georg-Rennerstrasse-Flawilerstrasse-Toggenburgerstrasse Wil
- JA zur Arbeitsintegration von Sozialhilfe empfangenden Personen

Dienstag, 15. Mai 2012

Sonntag, 6. Mai 2012

«Magische Momente»

Der Gare de Lion ist nicht nur für Junge da. Michael Sarbach, Programmchef, erklärt warum.

Herr Sarbach, wie vertragen sich solche «Oldies-Konzerte» mit dem Image des Gare de Lion als «Jugendschuppen»?

Michael Sarbach: Die Partys werden mehrheitlich von jüngeren Gästen zwischen 20 und 30 besucht. Das Publikum bei Konzerten setzt sich aber aus Gästen aller Altersgruppen zusammen. Ich würde nicht sagen, dass wir gezielt «Oldies-Konzerte» organisieren, sondern dass im Rahmen unseres äusserst breit gefächerten Kulturangebotes ab und zu Themen dabei sind, welche auch ein älteres Publikum ansprechen.
Gerade Acts wie Popa Chubby, Mothers Finest oder Philipp Fankhauser vermögen Musikbegeisterte über alle Altersgrenzen hinweg zu begeistern.

Was, glauben Sie, möchte die Elterngeneration sehen und hören im Gare de Lion?

Sarbach: Zumindest in der Tendenz interessiert sich das Publikum der Region Wil ab 40 weniger für neue Musik, Newcomer oder Experimente. Gefragt sind vor allem etablierte Künstler und Künstlerinnen in den Bereichen Rock, Funk, Blues und auch bekanntere Schweizer Acts.
Es ist aber so, dass wir uns als praktisch selbsttragender Kulturverein solche Acts nur in den seltensten Fällen leisten können. Die meisten Bemühungen scheitern darum häufig am Umstand, dass wir mit unserem Budget schlicht nicht mit den anderen Konzertveranstaltern mithalten können. Damit das Risiko für uns halbwegs tragbar bleibt und es zu einem Vertragsabschluss kommt, sind jeweils grosses Verhandlungsgeschick und gute persönliche Beziehungen gefragt.

Welche Erfahrungen haben Sie mit diesen Konzerten gemacht ?

Sarbach: Die Konzerte der beim «älteren» Publikum bekannteren internationalen Künstlerinnen und Künstler sind immer sehr gut besucht. Trotz den für unsere Verhältnisse hohen Eintrittspreisen enden sie in der Regel aber defizitär. Die Gagen sind um ein vielfaches höher, die Organisation aufwendiger und die Künstler anspruchsvoller. Im Gegensatz zu Partys kann man bei Konzerten leider nicht betriebswirtschaftlich rechnen. Man hätte sonst Ticketpreise, welche niemand bezahlen würde.
Die Verluste fangen wir einerseits mit den Subventionsbeiträgen, vor allem aber mit den Gewinnen der Partys und mit Lohnverzicht auf. Trotzdem finden immer wieder hochkarätige internationale Künstler einen Platz in unserem Programm – denn miterleben zu können, wie ein gut gelauntes Publikum diese magischen Live-Momente hier bei uns in Wil geniessen kann, ist für uns jedes Mal etwas ganz Besonderes.

Interview: Michael Hug
Quelle: Tagblatt Online, 05. Mai 2012 01:08:41

Freitag, 27. April 2012

Parlament genehmigt Jahresrechnungen von Stadt und TBW

Die Behandlung der Jahresrechnungen wie des Geschäftsberichtes ergaben wenig Korrekturen. sk/nj 
 
Am Donnerstag, 26. April 2012, genehmigte das Wiler Stadtparlament die Jahresrechnungen 2011 der Stadt Wil und der Technischen Betriebe Wil (TBW). Sodann hat das Parlament Kenntnis genommen vom dreiteiligen Geschäftsbericht 2011 der Stadt Wil und vom Bearbeitungsstand der parlamentarischen Vorstösse. An der heutigen Sitzung wurden zudem vier parlamentarische Vorstösse behandelt.

36 von 40 Mitgliedern des Stadtparlaments waren an der Sitzung anwesend. Allerdings änderte sich die Anwesenheit der Parlamentarier gleich mehrmals während der Sitzung ob späterer Ankunft und früherem Verlassen der Sitzung. Ob kurzfristiger Absenz des Parlamentspräsidenten leitete Vizepräsident Michael Sarbach (GRÜNE, Junge Grüne & KulturfreundInnen; Fraktion GRÜNE prowil) die Sitzung.

Adrian Ruckstuhl ersetzt Erich Grob von der CVP
Erich Grob (CVP) hatte per 20. April 2012 seinen Rücktritt aus dem Wiler Stadtparlament erklärt. Für ihn rückt Adrian Ruckstuhl (CVP) als neues Mitglied des Stadtparlaments nach. Er nahm heute erstmals an einer Sitzung des Stadtparlaments teil.

Vizepräsident Michael Sarbach begrüsste das neue Mitglied und wünschte ihm in seinem neuen Amt viel Zufriedenheit und Erfüllung sowie Erfolg. Sodann sprach der Vizepräsident dem (abwesenden) Erich Grob seinen Dank für die geleistete Arbeit als Mitglied des Wiler Stadtparlaments aus und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute.

Zahlreiche Wiler Vertreter im Kantonsparlament
In der Zeit seit der letzten Parlamentssitzung fanden die Erneuerungswahlen des St. Galler Kantonsrats statt, führte Vizepräsident Michael Sarbach aus. Drei Mitglieder des Wiler Stadtparlaments sowie ein Mitglied des Wiler Stadtrats haben die erstmalige Wahl oder die Wiederwahl in die St. Galler Legislative geschafft. Es sind dies Erika Häusermann (glp), Dario Sulzer (SP) und Guido Wick (GRÜNE prowil) sowie Stadtrat Andreas Widmer (FDP).

Mit Armin Eugster (CVP), Erwin Böhi (SVP) und Franz Mächler (FDP) schafften drei weitere Wiler den Wiedereinzug in den Kantonsrat. Michael Sarbach gratulierte allen Gewählten zu ihrer Wahl und wünschte ihnen viel Erfolg in ihrem Amt.

Bearbeitungsstand der parlamentarischen Vorstösse
Gemäss Geschäftsreglement des Stadtparlaments unterbreitet der Stadtrat dem Stadtparlament jährlich Bericht über den Bearbeitungsstand der noch nicht erledigten, erheblich erklärten Motionen und Postulate. Zudem werden die weiteren pendenten Vorstösse und die erledigten Vorstösse aufgelistet. Gemäss Antrag des Stadtrats nahm das Stadtparlament vom Bericht über den Bearbeitungsstand der parlamentarischen Vorstösse (Stand: 14. März 2012) Kenntnis.

Geschäftsbericht 2011
Der Geschäftsbericht 2011 enthält in seinen drei Broschüren eine Vielzahl von Informationen, die in geraffter Form über das Geschehen im vergangenen Jahr orientieren. Der Bericht vermittelt einen Einblick in die vielschichtige Arbeit von Behörden, Kommissionen und Verwaltung der Stadt Wil. Gemäss Antrag des Stadtrats nahm das Stadtparlament vom Geschäftsbericht des Stadtrates über das Amtsjahr 2011 Kenntnis.

Sodann folgte das Stadtparlament einem Antrag der Geschäftsprüfungskommission und sprach dem Stadtrat, den Behörden und den Mitarbeitenden der Verwaltung für die grosse Arbeit und die umsichtige Amtsführung Dank und Anerkennung aus.

Jahresrechnung der Technischen Betriebe Wil gab zu reden
Die Technischen Betriebe Wil (TBW) schliessen, nach Berücksichtigung der Abgaben an die Stadt, mit einem Überschuss von 3,818 Millionen Franken ab. Die TBW weisen für die Geschäftsbereiche Elektrizität, Kommunikationsnetz, Erdgas und Wasser einen Unternehmenserfolg vor Abgaben an die Stadt Wil von total 7‘910‘301 Franken aus (Rechnung 2010: Fr. 7‘946‘032).

Anträge für TBW Abgaben
Die Abgaben an die Stadt berechnen sich nach dem vom Stadtparlament am 6. November 2003 genehmigten Abgabemodell. Unter Berücksichtigung eines zusätzlichen Sockelbeitrages von 1 Million Franken ergibt sich eine gesamthafte Abgabe von 4'092'000 Franken (Energieversorgung: 898'000 Franken, Kommunikationsnetz: 2‘119‘000 Franken, Gasversorgung: 1‘075'000 Franken; für die Wasserversorgung ist keine Abgabe zu entrichten).

Der Stadtrat und die Geschäftsprüfungskommission beantragen gemeinsam, den Rechnungsüberschuss der TBW (Unternehmenserfolg vor Abgaben) von 7‘910‘301 Franken einerseits für die Abgaben an die Stadt und andererseits für zusätzliche Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen der TBW von 3‘818‘301 Franken zu verwenden. Bezüglich der zusätzlichen Abschreibungen stellte die Geschäftsprüfungskommission einen Zusatzantrag: «Auf Mobilien und Hochbauten seien keine zusätzlichen Abschreibungen vorzunehmen; der zur Verfügung stehende Betrag sei für zusätzliche Abschreibungen von Anlagegütern zu verwenden.»

Die Fraktion GRÜNE prowil stellte einen Antrag bezüglich Verwendung des Rechnungsüberschuss. «Der Rechnungsüberschuss der TBW (Unternehmenserfolg vor Abgaben) von Fr. 7‘910‘301.81 sei wie folgt zu verwenden: a) Abgaben an die Stadt (gemäss Abgabemodell) Fr. 3'092'000.00; b) Abgaben an die Stadt (zusätzlicher Sockelbeitrag) Fr. 1‘000‘000.00; c) Zusätzliche Abschreibungen auf Verwaltungsvermögen der TBW Fr. 818‘301.81 sowie d) Bildung einer Vorfinanzierung zur Äufnung eines Fonds für Energiespar- und Förderbeiträge in Höhe von Fr. 3‘000‘000.00.» Dieser Fonds wurde von den Mitgliedern des Stadtparlaments in der Folge ausführlich diskutiert.

Keine Fondbildung für Förderbeiträge
In der Abstimmung folgte das Stadtparlament dem Antrag des Stadtrats und der Geschäftsprüfungskommission und genehmigte die Jahresrechnung 2011 der Technischen Betriebe Wil (TBW). Die Abgaben an die Stadt in Höhe von Fr. 3'092'000.00 wurden gemäss dem ursprünglichen Antrag genehmigt.

Der Antrag der Fraktion GRÜNE prowil bezüglich zusätzlicher Abschreibungen auf das Verwaltungsvermögen der TBW in Höhe von Fr. 818‘301.81 und Bildung einer Vorfinanzierung zur Äufnung eines Fonds für Energiespar- und Förderbeiträge in Höhe von Fr. 3‘000‘000.00 unterlag in der Gegenüberstellung dem Antrag des Stadtrats und der Geschäftsprüfungskommission. Dieser obsiegende Antrag bezüglich zusätzlicher Abschreibungen auf das Verwaltungsvermögen der TBW in Höhe von Fr. 3‘818‘301.81 wurde sodann grossmehrheitlich angenommen.

Der Zusatzantrag der Geschäftsprüfungskommission, wonach auf Mobilien und Hochbauten keine zusätzlichen Abschreibungen vorzunehmen seien, sondern der zur Verfügung stehende Betrag für zusätzliche Abschreibungen von Anlagegütern zu verwenden sei, wurde ebenfalls grossmehrheitlich angenommen.

Jahresrechnung der Stadt Wil
Der allgemeine Gemeindehaushalt der Stadt Wil schliesst bei Ausgaben von 107'385'296 Franken und Einnahmen von 111'037'269 Franken mit einem Einnahmeüberschuss von 3,652 Millionen Franken ab. Der Voranschlag rechnete bei einem Steuerfuss von 124 Prozent mit einem Ausgabenüberschuss von 0,661 Millionen. Folglich resultiert eine Besserstellung um 4,313 Millionen Franken.

Das Stadtparlament folgte dem gemeinsamen Antrag des Stadtrats und der Geschäftsprüfungskommission und genehmigte die Jahresrechnung 2011 der Stadt Wil. Bezüglich Verwendung des Rechnungsüberschuss der Stadt Wil von 3'651'973 Franken beschloss das Stadtparlament gemäss gemeinsamem Antrag des Stadtrats und der Geschäftsprüfungskommission zusätzliche Abschreibungen von Fr. 2'462'118.50 sowie eine Zuweisung an das Eigenkapital der Stadt Wil in Höhe von Fr. 1'189'854.50. Ein Antrag der FDP-Fraktion, diesen zweiten Teil in Höhe von Fr. 1'189'854.50 zur Vorfinanzierung des Bauprojektes «Sportpark Bergholz» zu verwenden, unterlag in der Gegenüberstellung dem ursprünglichen Antrag.
Beide Rechnungen, TBW und Stadt unterstehen dem fakultativen Referendum unterstehen.

Kommissionsbestellung
Zur Vorberatung des Geschäfts «Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum / Nachtrag» wurde eine nicht ständige Siebnerkommission unter dem Vorsitz der SVP-Fraktion bestellt. Die Kommission wird präsidiert von Klaus Rüdiger (SVP), als Mitglieder gehören ihr Ruth Frick (CSP; CVP-Fraktion), Reto Gehrig (CVP), Ruedi Schär (CVP), Marc Bachmann (FDP), Eva Noger (GRÜNE prowil) und Dario Sulzer (SP) an.

Zur Vorberatung des Geschäfts «Tagesstrukturen Schulen der Stadt Wil – Verlängerung Projektphase» wurde eine nicht ständige Siebnerkommission unter dem Vorsitz der FDP-Fraktion bestellt. Die Kommission wird präsidiert von Roman Habrik (FDP), als Mitglieder gehören ihr Christine Hasler (CVP), Roman Rutz (EVP; CVP-Fraktion), Juri Deffendi (SVP), Daniel Zäch (SVP), Luc Kauf (GRÜNE prowil) und Silvia Ammann (SP) an.

Zur Vorberatung des Geschäfts «Unicef-Label Kinderfreundliche Gemeinde» wurde eine nicht ständige Siebnerkommission unter dem Vorsitz der Fraktion GRÜNE prowil bestellt. Die Kommission wird präsidiert von Bruno Ressegatti (GRÜNE prowil), als Mitglieder gehören ihr Roland M. Bosshart (CSP; CVP-Fraktion), Christine Hasler (CVP), Patrik Lerch (SVP), Mario Breu (FDP), Jigme Shitsetsang (FDP) und Marianne Mettler (SP) an.

Parlamentarische Vorstösse
An der heutigen Sitzung des Stadtparlaments wurde folgender parlamentarischer Vorstoss eingereicht:
• Interpellation Guido Wick, GRÜNE prowil – Preisgestaltung Biogas

Quelle: http://infowilplus.ch/_iu_write/artikel/2012/KW_17/Wil/Artikel_17355/

Freitag, 13. April 2012

Die Grünliberalen zieht es zur BDP - Gemeinsame Fraktion mit Grünen gekündigt

Die Grünliberalen haben die Zusammenarbeit mit den Grünen im Kantonsrat überraschend gekündigt und werden künftig eine Fraktion zusammen mit der BDP bilden. Mit grossem Befremden habe ich diese Entscheidung zur Kenntnis genommen. Als ehemaliger Fraktionssekretär der gemeinsamen Fraktion hatte ich stets den Eindruck, dass die Fraktion (damals noch mit der EVP) sehr gut funktioniert und harmoniert hatte. Verstärkt wurde diese Einschätzung dadurch, dass es im Grunde kaum Unterschiede gab im Abstimmungsverhalten zwischen Grünliberalen und Grünen. Einzelne Grüne haben nicht selten sogar 'liberaler' abgestimmt als Grünliberale. Warum die GLP nun mit der "abgeschwächten SVP" gemeinsame Sache macht, ist für mich schlicht nicht nachvollziehbar. Ich bin davon überzeugt, dass sich nicht wenige WählerInnen der Grünliberalen durch diesen Entscheid vor den Kopf gestossen fühlen werden. Denn mit 'grüner Politik' hat die ganz klar rechts von CVP und FDP positionierte BDP nun wirklich gar nichts am Hut und fährt in den meisten Sachfragen einen strammen SVP-Kurs. Ist das wirklich die Richtung, welche die Grünliberalen einschlagen wollen? In meinen Augen eine sehr sehr bedenkliche Entwicklung, welche nicht zuletzt Einfluss auf die Glaubwürdigkeit der Grünliberalen haben wird.

Donnerstag, 12. April 2012

"Als Herrscher von Wil würde ich..."


Was sind die politischen Anliegen junger Leute in Wil? Was erwarten sie von der Stadt und der Region? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, befragten die regionalen Jungparteien am 25. Februar jugendliche Passanten auf der Oberen Bahnhofstrasse. Die Ergebnisse wurden in einer Broschüre zusammengestellt und dem Stadtpräsidenten übergeben.

Übergabe der Ideensammlung vor dem Rathaus (v.l.n.r): Johannes Leutenegger (JGLP), Michael Sarbach (Junge Grüne), Stadtpräsident Bruno Gähwiler (CVP), Lucienne Suter (JUSO) und Marc Flückiger (Jungfreisinnige)
An der Organisation der Umfrage beteiligten sich sämtliche Jungparteien der Region Wil: Jungfreisinnige, Junge Grüne, JCVP, JGLP, JSVP und JUSO. Nach dem Motto „Als Herrscher von Wil würde ich …“ konnten interessierte Jugendliche auf farbigen Post-It-Zetteln ihre Ideen festhalten, wie sie die Stadt und die Region für junge Leute attraktiver gestalten würden. Nur vereinzelt kam es vor, dass Befragte nicht an der Aktion teilnehmen wollten, weil sie angeblich wunschlos glücklich sind. Viele junge Passanten liessen sich zum Mitmachen überreden und so füllte sich die vorbereitete Stellwand rasch mit Zetteln. Das Angebot für eine Tasse Punsch wurde angesichts des damals noch recht winterlichen Wetters selten ausgeschlagen. Die Gelegenheit zu einem Gespräch mit den anwesenden Jungpolitikern wurde auch von älteren Personen genutzt. Viele lobten die Bereitschaft der Wiler Jungparteien, für einmal gemeinsame Sache zu machen. Solche Kooperationen über alle Parteigrenzen hinweg sind in der Tat unüblich, doch beabsichtigen die Jungparteien, sich künftig regelmässig auszutauschen und nach Möglichkeit weitere gemeinsame Projekte zu lancieren.

Die Resultate der Umfrage wurden anlässlich einer Sitzung geordnet und gewichtet. Die gesammelten Ideen betreffen verschiedenste Themenbereiche: Integration, Wirtschaft, Freizeit, Verkehr, Sicherheit, Infrastruktur, Schule und Umwelt. Mehrfach genannt wurden insbesondere mehr Ausgangsmöglichkeiten für Junge und ein besseres ÖV-Angebot. Viele Anliegen wurden von allen beteiligten Jungparteien als berechtigt befunden. Bei anderen fiel die politische Wertung erwartungsgemäss unterschiedlich aus. Schliesslich gibt es auch schlichtweg utopische Wünsche, und solche, für die sich die regionalen Jungparteien als nicht zuständig erachten, da sie auf kantonaler oder nationaler Ebene umgesetzt werden müssten. Gerade im Bereich der Freizeitgestaltung könnten viele Ideen durch private Initiativen verfolgt werden. Dies betonte auch Stadtpräsident Bruno Gähwiler, der die Zusammenstellung der Ideen am vergangenen Dienstag entgegen nahm. Er verwies darauf, dass er als Stadtpräsident in vielen Bereichen nur einen beschränken Handlungsspielraum habe. Zudem sei die Realisation vieler wünschbarer Projekte, insbesondere im Bereich Infrastruktur und öffentlicher Verkehr, aus finanziellen Gründen schwierig. Dass einige der Vorschläge dereinst in konkreten politischen Projekten münden können, schliesst der Stadtpräsident aber nicht aus.


Hinweis: Die Broschüre mit den Ergebnissen ist unter www.jungegruene-wil.ch/jungparteien zu finden.

Entweder oder?


Wiler Nachrichten, 12.4.2012

Donnerstag, 5. April 2012

Wort zum Gründonnerstag: Es bleibt still in Wil

Während andere Clubs, Bars, Pubs und Veranstalter aller Art in der Schweiz für das grosse Fest vor Karfreitag rüsten, bleibt es in Wil heute ganz besonders still. Grund dafür ist, dass nach Art. 8 des Gastwirtschaftsreglementes alle Anlässe an folgenden Tagen um spätestens Mitternacht aufhören müssen. Dies sind: Gründonnerstag, Karfreitag, Ostersonntag, Pfingstsonntag, Eidgenössischer Bettag, Heiliger Abend und Weihnachten. Ausnahmebewilligungen werden grundsätzlich nicht erteilt.

Diese Info dürfte für die meisten Leuten recht neu sein, denn auch ich kann mich nicht erinnern, dass dies in der Praxis jemals so war. Dabei ist dieses Reglement seit 1997 gültig und davor dürfte es eher schärfer formuliert gewesen sein. Ausgedehnte Beizentouren und gar grössere Veranstaltungen - insbesondere am Donnerstag vor Karfreitag und am Heiligen Abend - gehören seit Jahrzehnten schon zu den Ausgeh-Highlights unserer Stadt für die Jungen. Man denke nur an die beliebten SIMPLE Partys am Gründonnerstag oder an die legendären Weihnachtspartys in der Remise bzw. im Gare de Lion, welche mit wenigen Unterbrüchen in verschiedener Form seit über 20 Jahren stattfinden.

Doch damit ist nun offenbar Schluss. Mit weiteren Auflagen der Stadt gegenüber dem Kulturbahnhof Gare de Lion und angekündigten schärferen Kontrollen in allen anderen Betrieben, wird der Ruf von Wil als Schlafstadt zementiert. Dass die zuständigen Stellen der Stadt kontrollieren müssen, dass das Gastwirtschaftsreglement eingehalten wird, ist klar. Das ist ihre Aufgabe. Ich frage mich aber, warum die praktizierte Realität in den letzen Jahren offen toleriert wurde und jetzt ab 2012 plötzlich nicht mehr.

Für mich gehen diese Signale komplett in die falsche Richtung. Das Ausgehverhalten - insbesondere der jüngeren Generationen - hat sich verändert. Die Tatsache, dass die Partys vor Karfreitag und am Heiligen Abend im Gare de Lion die mit grossem Abstand umsatzstärksten Partys sind und nach meinen Erfahrungen alle Bars und Pubs rappelvoll sind, zeigen glasklar, dass die Nachfrage nach Ausgehmöglichkeiten in der Stadt Wil - ganz besonders an diesen Tagen - enorm ist. Für den grösstenteils ehrenamtlich geführten Kulturbetrieb Gare de Lion sind diese Einnahmen sogar existentiell wichtig. Die Veranstalter der SIMPLE - Party sind als Konsequenz nun nach Weinfelden ausgewichen. Ist das die Lösung? Besteht die Strategie der Stadt wirklich daraus, dass engagierte Wilerinnen und Wiler in andere Städte ausweichen sollen, damit es in Wil schön ruhig bleibt? Offenbar schon.

Ich werde die Fühler ausstrecken und nach Möglichkeiten suchen, ob und wie dieses offenbar nicht mehr zeitgemässe Gastwirtschaftsreglement entsprechend angepasst werden kann. Eine Mehrheit im Parlament zu finden dürfte sich aber als äusserst schwierig erweisen.

Donnerstag, 29. März 2012

Stadtparlamentswahlen 2012 - KandidatInnen gesucht!

Im September 2012 stehen die Stadtrats- und Stadtparlamentswahlen an. Unser Ziel ist es, mit drei bis vier Listen anzutreten. Sicher eine Liste Wil-Stadt (prowil), eine Liste Bronschhofen und eine Liste der Jungen Grünen & KulturfreundInnen in Wil. Falls wir genug Leute finden, wäre es bestimmt auch sehr interessant, eine Junge Liste in Bronschhofen auf die Beine zu stellen. Darum suchen wir ab sofort Leute aus den Gemeinden Wil und Bronschhofen, welche sich für eine Kandidatur zur Verfügung stellen würden. Da die Grünen nicht viele StammlistenwählerInnen haben, sind wir auf möglichst viele KandidatInnen angewiesen, welche mit Stimmen aus ihrem Umfeld mithelfen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind! Mitmachen und die Stadt verändern! Melde dich (m.sarbach@bluewin.ch)!

Montag, 26. März 2012

"Clubsterben" - Bald auch in Wil ein Thema?

Momentan kämpfen in der Schweiz diverse Kulturlokale und Clubs um ihr Überleben, einzelne müssen nach langjähriger Existenz sogar endgültig ihre Türen schliessen. Die Folge ist, dass es immer weniger Auftrittsmöglichkeiten für junge Kunst- und Musikschaffende gibt und die einstige kulturelle Vielfalt ernsthaft gefährdet wird. Die Probleme reichen von finanziellen Schwierigkeiten bis - ganz aktuell - Problemen mit Lärmklagen von Anwohnenden. Es gehen immer mehr Orte verloren, wo Kultur aktiv gefördert wird und überhaupt erst einen Platz bekommt. Viele Clubs in der Schweiz haben schon seit Jahren mit diversen Problemen zu kämpfen. In Bern schliessen auf Ende dieses Jahres das Wasserwerk und auch das Sous-Soul ihre Türen und in St.Gallen kämpft das Kugl ums Überleben. Aber auch in anderen Schweizer Städten sind die Probleme in Hörweite: Zu laut, zu dreckig, zu unangepasst erscheint die Nachtkultur, die Mühe hat, ihren Platz in den Stadtzentren zu verteidigen. Ersticken die durch die Behörden stetig neu dazukommenden Verordnungen, Gesetze und Auflagen diese Kultur? Werden die Musikclubs letzlich aufs Land gedrängt? Spätestens jetzt ist die Politik gefragt, denn es müssen dringend klare Rahmenbedingungen gesetzt werden.

Meistens ist aber "Lärm" das Hauptproblem. Hintergrund düfte eine veränderte Sensibilität vieler Anwohnenden gegenüber Lärm sein. Gleichzeitig scheinen die Behörden die Lärmklagen plötzlich höher zu gewichten als die Existenz der Kulturstätten. Dabei werden die meisten Veranstalter dazu aufgefordert Konzerte unter 93 dB durchzuführen. Dies ist oft jedoch nicht machbar, denn je nach Raum erreicht schon ein unverstärktes Schlagzeug diesen Wert. Viele Clubs mussten auch schon diversen neuen Bauten weichen. Wo früher eine Clubatmosphäre herrschte, stehen heute Luxuswohnungen oder Büroräumlichkeiten.

In Wil macht der Kultur, namentlich dem Kulturzentrum Gare de Lion, aktuell die Verwaltung das Leben schwer. Nachdem über 20 Jahre lang toleriert wurde, dass einzelne Veranstaltungen länger als bis 3 Uhr dauern und einzelne Partys (z.B. Simple vor Karfreitag oder die legendäre Weihnachtsparty) vor Feiertagen stattfanden, wurde die Schraube nun auf Druck des Sicherheitsverantwortlichen der Stadt Wil, angezogen. Neu muss das Gare de Lion Team jeden Event inkl. Schliessungszeiten dem zuständigen Stellenleiter Markt und Gewerbe rapportieren. Dabei gab es weder Lärmklagen, noch anderweitige Zwischenfälle, welche diese plötzliche Vorgehensweise rechtfertigen. Der Verein Kulturzentrum Wil pflegt einen freundschaftlichen und intensiven Austausch mit dem Quartierverein Säntisstrasse. Aktuell wird versucht zu erreichen, dass die Regelung geändert wird. Anstatt wie bisher maximal 60 Anlässe bis spätestens 3 Uhr, sollen neu 30 Anlässe bis 3 Uhr und 20 Anlässe bis 5 Uhr durchgeführt werden dürfen. Der Stadtrat zeigt sich bis offen für die neue Kompromiss-Regelung. Ein entsprechendes Baugesuch wurde vom Verein Kulturzentrum Wil eingereicht. Zusätzlich werden Lösungen gesucht, wie das Gastwirtschaftsreglement so angepasst werden kann, dass Anlässe vor Feiertagen möglich werden.

Sollten die Bemühungen nicht erfolgreich sein, wären die Folgen für den Kulturbetrieb gravierend. Nicht nur, dass die existenzsichernden Einnahmen der mit grossem Abstand umsatzstärksten Anlässe vor den Feiertagen wegzufallen drohen - die Regelung steht auch völlig im Gegensatz zum Ausgehverhalten der Clubbesucher. Faktisch verunmöglicht die Schliesszeit von spätestens 3 Uhr die Partys in den Bereichen HipHop/Rap und elektronischer Musik, denn der grössere Teil der Gäste trifft erst zwischen 1 und 2 Uhr. Diese möchten - sie sind es sich von den anderen Clubs so gewohnt - sicher bis um 5 Uhr bleiben. Zudem ist die Nachfrage nach Ausgangsmöglichkeiten vor Feiertagen mehr als offensichtlich. Eine schwierige Ausgangslage für einen Kulturbetrieb, der mit bis zu einem Zehntel der Fördergelder vergleichbarer Betriebe auskommen muss und indem der grosse Teil der anfallenden Arbeiten ehrenamtlich gemacht werden müssen. Ohne die Einnahmen der Partys fehlt schlicht das Geld, Konzerte und Kleinkunst durchführen zu können.

Wie ist es überhaupt dazu gekommen, dass die Clubkultur schweizweit immer mehr aus den Stadtzentren verdrängt wird? Die Stadtzentren dürfen ihre angestammte Funktion als gesellschaftlicher Treffpunkt und als kultureller Ort des Austausches nicht verlieren. Gefragt ist ein friedliches Nebeneinander von Kultur, Wohnen und Arbeit. PETZI macht Missstände in Gesetz und Vollzug aus. Dem liegt wiederum die mangelnde Anerkennung der Clubkultur zu Grunde. Sie wird oft nur als Problemverursacherin dargestellt. Den positiven Aspekten, seien sie nun sozialer (Plattform für neue Kultur, Kulturgenuss, Austausch, Entwicklung der Persönlichkeit durch Kulturkonsum, ehrenamtliche Einsätze und diverse berufliche Einstiegsmöglichkeiten für junge Leute) oder wirtschaftlicher Natur (Arbeitsplätze, lokale Wertschöpfung, Standortattraktivität) wird viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das sollte sich ändern, bevor es zu spät ist! Und ja, letztendlich ist dieses Problem ein politisches Problem und es lohnt sich sehr wohl, aktiv von seinem Wahlrecht gebrauch zu machen und Leute mit Verständnis für (Club-)Kultur zu wählen.

Der Dachverband der Schweizer Musikclubs – PETZI – fordert nun eine schweizweite Strategie zur Erhaltung der kulturellen Vielfalt in den Städten. Weitere Informationen dazu findet man unter actionswissmusic.ch. Man kann nur hoffen, dass viele Clubs bestehen bleiben. Wie der Kulturbahnhof Gare de Lion (Remise) auf dem Bild oben, welcher mittlerweile seit über 20 Jahren für eine kulturelle Vielfalt für die ganze Region Wil und darüber hinaus sorgt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Donnerstag, 22. März 2012

ThurVita AG - Der Startschuss ist geglückt!

Sowohl die BewohnerInnen von Wil, als auch von Bronschhofen haben sich mit einer überwältigenden Mehrheit für die Gründung und Beteiligung an der ThurVita AG ausgesprochen. Während es in Wil 4040 Einwohner (Ja-Stimmenanteil: 83,5 Prozent) waren, waren es in Bronschhofen 1042 (Ja-Anteil: 85,7 Prozent). Seit der Bürgerversammlung am Mittwochabend ist klar, auch Rickenbach ist dabei. Es freut mich sehr, dass dieses Projekt bei der Bevölkerung auf breite Unterstützung stösst - offenbar hat das Team mit und rund um die zuständige Stadträtin Barbara Gysi und auch die vorberatende Kommission, deren Präsidium ich innehaben durfte, gute Arbeit geleistet. Nun wäre es sehr schön, wenn auch noch positive Resultate aus Niederhelfenschwil und Wilen kommen würden!

Mittwoch, 14. März 2012

Kantonsratswahlen 2012 - DANKE!!

Leider hat es nicht für einen Sitz gereicht. Ich habe jedoch von allen 47 KandidatInnen der Grünen & Jungen Grünen am zweitmeisten Stimmen gemacht. Mein zweiter Platz auf der Liste der Grünen Wil Stadt bedeutet, dass ich 1. Ersatz bin. Alles in allem also ein Spitzenresultat. Vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung!!

(Falsche Angabe: Walter Gysel bekam 910 Stimmen.)

Freitag, 24. Februar 2012

Die Jungen Grünen Wil - Fürstenland sind gegründet!

Die Jungen Grünen & KulturfreundInnen Wil existieren zwar schon seit 2004, bis anhin jedoch nur als lose Gruppierung mit Bewegungscharakter, welche sich punktuell in verschiedenen Zusammensetzungen für einzelne Aktionen und in den Wahlen engagierte. Gestern Donnerstag wurde nun offiziell ein Verein mit fester Mitgliedschaft gegründet, Statuten verabschiedet und ein sechsköpfiger Vorstand gewählt. Dieser wird sich in den kommenden Wochen selber konstituieren.

Herausforderung Region
Die Aktivitäten beschränkten sich in der Vergangenheit hauptsächlich auf die Stadt Wil, wo die Jungen Grünen seit Jahren die aktivste und stärkste Jungpartei sind. So treten die Jungen Grünen bei den Wahlen der Stadt Wil jeweils mit einer eigenen Liste an und besetzen seit 2005 zwei Sitze im Stadtparlament 8 die einzigen zwei Sitze von „jungen Listen“ in Wil. Diese gilt es bei den kommenden Stadtparlamentswahlen trotz des altersbedingten Wechsels von Michael Sarbach auf die Stammliste zu verteidigen. Eine Neuerung ist die geografische Ausweitung und die Zusatzbezeichnung „Fürstenland“. Für den neuen Vorstand wird es eine schwierige, aber nicht unlösbare Aufgabe sein, weitere Mitglieder in den Gemeinden ausserhalb von Wil zu finden.

Ja zu „ThurVita“
Nach einer kurzen Vorstellung der Vorlage durch Michael Sarbach, Präsident der vorberatenden Kommission, sind die anwesenden Mitglieder zur Meinung gelangt, dass die bevorstehenden Herausforderungen im Bereich „Alter“ am besten mit der präsentierten Lösung „ThurVita“ zu bewältigen sind. Dies trotz einer gewissen Skepsis angesichts der Tatsache, dass öffentliche Aufgaben an eine Aktiengesellschaft übertragen werden. Die Kooperation zwischen den einzelnen Institutionen über die „Drehscheibe“ über fünf Gemeinden und zwei Kantone ist nicht nur zeitgemäss und sinnvoll, sondern bewirkt eine echte Verbesserung 8 vor allem für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Die Ja-Parole wurde ohne Gegenstimme beschlossen.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Die Kräfte bündeln

Die Thurvita AG bekommt eine breite Unterstützung. Ein überparteiliches Komitee hat sich aus den befürwortenden Parteien gebildet. Über die Vorlage wird am 11. März abgestimmt.

MONIQUE STÄGER

Die Vorlage ist unbestritten, darüber waren sich die Anwesenden an der Pressekonferenz vom Dienstagabend einig. «Unser Ziel ist es, für die Vorlage der Thurvita AG in der Bevölkerung Verständnis zu wecken», erklärte Marianne Mettler (SP) die Motivation zur Gründung des Pro-Komitees Provita. Es gehe nicht darum, einen möglichst hohen Anteil an Ja-Stimmen zu erreichen, betonte die SP-Politikerin. Anwesend waren – nebst Marianne Mettler (SP) – Roman Rutz (EVP), Michael Sarbach (Grüne Prowil), Ruth Frick-Beer (CSP) und Markus Hilber (FDP). Es sei wichtig, dass sich bei dieser Vorlage nicht nur die Exekutive vernehmen lasse, sondern auch das Volk, so der Grundtenor. Mit der Bildung dieses Pro-Komitees signalisieren die Parteien die breite, überparteiliche Unterstützung, welche die Thurvita-Vorlage geniesst.

Rechtsform überzeugt
Am 11. März wird in Wil über die Gründung der Thurvita AG abgestimmt. Wie Markus Hilber betonte, sei die Gründung dieser AG «die logische Konsequenz zur Gemeindevereinigung Wil-Bronschhofen». Es gehe hier um eine interkommunale Zusammenarbeit. Vier Institutionen, fünf Gemeinden und zwei Kantone würden künftig im gleichen Team spielen. Dabei sei die Organisationsform der Thurvita als Aktiengesellschaft die flexibelste und beste Rechtsform, zeigte sich der FDP-Politiker überzeugt. «Dies führt zur Effizienzsteigerung, denn die Kräftebündelung bestehender Ressourcen ergibt einen höheren Nutzen für die Patienten und dies ohne Mehrkosten», führte Hilber aus.

Einflussnahme ist möglich
Michael Sarbach gab eine kurze Zusammenfassung der Arbeit in der Kommission zur Thurvita-Vorlage. Er betonte, dass das Parlament ungern seine Einflussmöglichkeiten zu Geschäften preisgebe. Bei der Thurvita könne dieser Einfluss jedoch über die Leistungsvereinbarungen weiterhin geltend gemacht werden. In der neuen AG ist die Stadt Wil im Besitz rund 90 Prozent der Aktien.

Freiwilligen Sorge tragen
Ihre Überzeugung äusserte auch Ruth Frick-Beer. Mit einer Anlaufstelle für alle Bereiche der Pflege und Betreuung erhalte man ein aufeinander abgestimmtes Angebot. Diese Synergien hob auch Roman Rutz (EVP) noch einmal hervor und betonte dabei, dass der Freiwilligenarbeit im Betreuungsbereich weiterhin eine grosse Bedeutung zukomme. «Wir müssen dem freiwilligen Engagement Sorge tragen.»


Quelle: Tagblatt Online, 23. Februar 2012 01:07:01, http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/wil/wv-wi/art119831,2876381

Komitee "pro ThurVita" tritt auf


Mittwoch, 22. Februar 2012

Kapazitätsanpassung, nicht Verkehrsentlastung!

Zur Medienmitteilung der FDP "Wiler Verkehrsentlastungsprojekt kommt zur Volksabstimmung"

Das Projekt heisst ganz bewusst nicht "Wiler Verkehrsentlastungsprojekt", sondern «Kapazitätsanpassung Georg-Rennerstrasse-Flawilerstrasse-Toggenburgerstrasse Wil». Warum wohl? Weil es dabei um Kapazitätsanpassungen (= ausgewiesener zusätzlicher Mehrverkehr von 8-9%) und im Gegenteil keineswegs um "Verkehrsentlastungen" geht.

Dass die FDP das Projekt kurzerhand für ihre Zwecke umtauft, ist zugegebenermassen ein lustiger - wenn auch nicht ganz ehrlicher - Trick. Man könnte gar so weit gehen zu behaupten, dass die FDP die Bevölkerung damit bewusst in die Irre führt, um an die nötige Anzahl Unterschriften für das Referendum zu kommen. Zumindest die Zeitungen sind ja offenbar schon darauf reingefallen.

Das Ziel des Mega-Kreisels war es in erster Linie, die Autobahn von in Zukunft möglichem Rückstau zu entlasten, indem der Verkehr noch schneller nach Wil und ins Toggenburg gebracht würde. Flankierende Massnahmen fehlen gänzlich und das Projekt würde das Lindenhofquartier damit massiv abwerten. Die sehr begrenzte Verbesserung der Bus-Situation war bestenfalls ein willkommener Nebeneffekt - aber es ist abzusehen, dass der Bus durch den ausgelösten Mehrverkehr spätestens an der Toggenburgerstrasse im Stau stecken bleibt.

Es ist der weitsichtigen Mehrheit des Parlamentes zu danken, dass eine Fehlentwicklung verhindert werden konnte und vom Kanton nun eine neue Lösung mit Dosieranlagen und entsprechender Strassenraumgestaltung mit wirkungsvollen Verkehrsberuhigungsmassnahmen ausgearbeitet werden kann. Nur so kann der Bus bevorzugt werden, ohne in der Stadt mehr Stau zu verursachen.

Ich rate daher allen davon ab, dieses irreführende Referendum zu unterschreiben und damit auch noch Mehrkosten für eine Volksabstimmung auszulösen!

Michael Sarbach
Mitglied Stadtparlament Wil, GRÜNE prowil / Junge Grüne & KulturfreundInnen