Mittwoch, 2. Juli 2008

Kinderfreundliches Wil?

Beantwortung der Motion von Michael Sarbach

Das Wiler Stadtparlament behandelt am kommenden Donnerstag eine Motion von Michael Sarbach zum Thema «Kinderfreundliche Gemeinde».

Michael Sarbach (Grüne prowil) reichte seine Motion mit dem Titel «Kinderfreundliche Gemeinde» am 2. April 2008 mit 17 Mitunterzeichnenden ein.

Der Motionär fordert den Stadtrat sinngemäss auf, die notwendigen Schritte einzuleiten um die Stadt Wil als «Kinderfreundliche Gemeinde» durch die Unicef auszeichnen zu lassen. Insbesondere ersucht er um Rückmeldung zur Standortbestimmung anhand der Fragebogen der Unicef und dem daraus abgeleiteten weiteren Vorgehen.
Vielfältiges Angebot

Der Stadtrat hat am 5. Juni den Vorstoss beantwortet. «Die Stadt Wil ist eine familienfreundliche Stadt und verfügt über ein vielfältiges Angebot für Kinder und Familien», ist sich die Exekutive sicher. Beispielsweise wurde im Jahr 2007 mit den Tagesstrukturen an den Wiler Schulen ein attraktives Betreuungsangebot für Schulkinder geschaffen. In diesem Jahr soll die Verabschiedung des Kinderbetreuungskonzepts auf der politischen Agenda stehen. «Zudem sind Massnahmen zur Schulwegsicherung und die Umsetzung des Spielplatzkonzpets geplant. Ebenso verstärken einzelne im Stadtentwicklungskonzept vorgeschlagene Massnahmen die von Wil», erklärt der Stadtrat. Er wird daher die Auszeichnung mit dem Unicef-Label «Kinderfreundliche Stadt» als Legislaturziel für die nächste Amtsdauer 2009 bis 2012 prüfen.
Zuständiges Departement

Um die Motion noch vollständig zu beantworten, erklärt der Stadtrat folgendes: «Die Federführung liegt beim zuständigen Departement Soziales, Jugend und Alter. Das Tempo und das weitere Vorgehen zur Erlangung der Auszeichnung sind abhängig von den Ergebnissen der Auswertung der Fragebogen der Unicef sowie des Feedbacks der Unicef zu diesen Ergebnissen.» Die Motion sei daher am kommenden Donnerstag im Wiler Stadtparlament erheblich zu erklären.

Wiler Zeitung, 1.7.'08, Simone Greuter

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