Donnerstag, 4. Oktober 2007

Der CVP-Klimaschwindel

300 CVP-Delegierte trafen sich letzten Samstag auf dem Säntis, unter anderem um über die künftige Klimapolitik zu debattieren. Die Medien machen munter mit und schreiben in diesem Zusammenhang Sätze wie „Klima rasch und wirksam schützen“. Dass die CVP mit der Unterstützung des sehr dünnen Gegenvorschlages zur Klimainitiative der Grünen aber nicht nur unwirksame Pflästerlipolitik betreibt, sondern auch ihre eigene Wählerschaft täuscht, wird nicht erwähnt. Der Gegenvorschlag soll die Treibhausgasemissionen bis 2020 um nur 20% senken. Noch im März dieses Jahres hat die CVP aber versprochen, sich mit aller Kraft dafür einzusetzen, die Emissionen bis 2022 um 35% zu reduzieren. Die CVP verletzt damit ihr eigenes Wahlversprechen und zeigt damit wieder einmal, dass sie den Begriff Klimaschutz vor allem für Wählerfang und Wahlkampf missbraucht; zum Nachteil einer zukunftsfähigen Schweiz.

Michael Sarbach (Gemeinderat, Präsident Junge Grüne Kanton SG, Nationalratskandidat)

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