Montag, 30. Juli 2007

Offroader stoppen – menschenfreundliche Mobilität ermöglichen!

Zwar hatte ich am Anfang Mühe mit dieser Initiative, da sie meiner liberalen Grundhaltung widerspricht. Inzwischen sammle ich aber selber Unterschriften. Solange die Menschen nicht auch nur ansatzweise vernünftig handeln und seitdem diese lästigen Grossstadtpanzer nun auch hier im St.Gallischen immer mehr aufkommen, muss die Sache wohl oder übel via Gesetz gelöst werden. Zumindest soll das Volk darüber entscheiden dürfen. Ich sehe keinen Grund, warum man derart gefährliche und umweltschädliche Autos einem anderen, weniger schädlichen Auto vorzieht. Persönliche Freiheit hört dort auf, wo man anderen Menschen (in diesem Fall übermässig) schadet.





Die Initiative bremst Klimaerwärmung:

In der Schweiz werden etwa ein Drittel der CO2-Emissionen von Personenwagen ausgestossen. Die Initiative verlangt einen CO2-Grenzwert, welcher dem technischen Fortschritt angepasst ist. Damit werden die klimaschädlichsten Fahrzeuge nicht mehr zugelassen, so wird ein wichtiger Beitrag für die Stabilisierung des Klimas geleistet.



Die Initiative schützt Velofahrende, FussgängerInnen und Kinder:

Die kantige, hohe Frontpartie von schweren Offroadern und ähnlichen Fahrzeugen stellt eine unnötige Gefährdung für VelofahrerInnen, FussgängerInnen und insbesondere für Kinder dar. Häufig erhöhen zusätzlich extraordinäre Stossstangen die Verletzungsgefahr. Die Initiative zieht deshalb übermässig gefährliche und aggressive Fahrzeuge aus dem Verkehr.



Die Initiative reduziert Luftverschmutzung:

An der Luftverschmutzung des Strassenverkehrs sterben in der Schweiz jährlich schätzungsweise 1300 Personen. Die Initiative reduziert die Luftverschmutzung durch den Verkehr, indem sie Feinstaubfilter obligatorisch macht.



Die Initiative stoppt Aufrüstung auf der Strasse:

Der Offroader-Boom ist auch ein Ausdruck einer Aufrüstungsspirale auf der Strasse. Bei Zusammenstössen mit den immer schwereren und grösseren Autos sterben Fahrer von normalen Personenwagen 10mal häufiger. Die Initiative stoppt diese Spirale und setzt ein Maximalgewicht von 2.2 Tonnen für Personenwagen fest. Initiative ermöglicht effizientere Autos: Das 1-Liter-Auto ist technisch machbar. Es bestehen jedoch Sicherheitsprobleme, weil solche Fahrzeuge einem Crash mit einem schweren Offroader nicht standhalten können. Durch die Initiative werden gefährliche Fahrzeuge aus dem Verkehr genommen und damit die Sicherheit für das 1-Liter-Auto stark erhöht. Davon profitieren schliesslich Klima und Luftqualität.



Die Initiative ist verhältnismässig:

Die Initiative nimmt nur die Fahrzeuge mit übermässiger Umweltverschmutzung und übermässiger Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr. Normale Fahrzeuge sind nicht betroffen. Zudem dürfen Fahrzeuge, welche bei der Annahme der Initiative bereits gekauft sind, weiterhin benutzt werden, jedoch mit einer reduzierten Maximalgeschwindigkeit von 100 km/h. Landwirte, Jäger, Waldarbeiter und andere, welche wirklich einen schweren Offroader oder ein ähnliches Fahrzeug brauchen, sind von der Initiative ausgenommen.



Alle diese Argumente können mit Studien unterlegt werden. Ein entsprechendes

ausführlicheres Argumentarium, sowie Unterschriftenbögen sind unter: www.menschenfreundlicher.ch zu finden. Bitte unterschreiben Sie bei dieser Gelegenheit auch gleich noch die Initiative!!

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