Dienstag, 31. Juli 2007

Kriegsmaterial-Export verbieten! JETZT!

Ich möchte auf eine bald auslaufende Volksinitiative im Zusammenhang mit Kriegsmaterial-Exporten der Schweiz aufmerksam machen, für welche ich fleissig am Unterschriften sammeln bin.

Die "neutrale" Schweiz und das Geschäft mit dem Tod

Die Schweiz hat alleine in den Jahren 2003 bis 2005 Kriegsmaterial mit einem Wert von über einer Milliarde Franken exportiert. Diese Waffen töteten und töten auch jetzt noch Menschen im Irak und in Afghanistan. Wir machen uns mit diesen Lieferungen von Tötungsmaschinen zu Mittätern dieses Krieges. Doch gleichzeitig liefern wir unter andrem auch Kriegsmaterial nach Botswana, Saudi-Arabien oder Ägypten (hier wird die demokratische Opposition mit unseren Waffen bekämpft). Noch pikanter: Die Schweiz exportiert weltweit am zweitmeisten Munition (nach USA) für Kleinwaffen. Jeden Tag sterben rund 1000 Menschen durch solche Geschosse. Solange wir Schweizer solche Exporte tolerieren und uns nicht dagegen wehren, machen wir uns mitschuldig! Denn Kriegsmaterial-Exporte lassen Konflikte eskalieren und verlängern Kriege.

Export stoppen - Initiative unterschreiben!

Die Jungen Grünen und eine vielzahl von anderen Parteien und Organisationen unterstützen die Eidgenössische Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. Diese möchte die Ausfuhr von Gütern (so genannte "besondere militärische Güter") bestimmen, welche ausschliesslich für militärische Zwecke gedacht sind und zivil nicht genutzt werden können. Zudem soll auch die Vermittlung von Kriegsmaterial ins Ausland und Lizenzgeschäfte im Zusammenhang mit Kriegsmaterial verboten werden. Die Schweizer Armee wird nicht tangiert. Die Initiative beinhaltet zudem flankierende Massnahmen, mit denen der Bund betroffene Arbeitsplätze und Regionen unterstützt.

Die aufgeführten und weitere Argumente, sowie Sammelbögen (bitte unterschreiben und sofort absenden) gibt es unter www.kriegsmaterial.ch. Die Sammelfrist dauert nur noch bis im Dezember.

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